Smartphones: Chinesen wollen Deutschland erobern
Die chinesischen Hersteller Huawei und Lenovo wollen ein größeres Stück vom Smartphone-Markt abbekommen und dafür nun auch verstärkt lukrativere Märkte wie Deutschland ins Visier nehmen.
Hierzulande liegt die Zielrichtung inzwischen klar darin, nicht nur unter den kleineren Anbietern mitzuspielen, sondern zu Smartphone-Macht aufzusteigen. So strebe Huawei in Deutschland einen Marktanteil von "mehr als zehn Prozent" an, erklärte Lars-Christian Weisswange, der Chef der hiesigen Niederlassung des Unternehmens, gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus (heutige Ausgabe).
Im Dezember 2013 kam Huawei der Marktforschungsgesellschaft GfK zufolge auf einen Marktanteil von 5,8 Prozent. Und diese Position kommt kaum daher, dass es Kunden bewusst zu dieser Marke zieht. In den meisten Fällen verkaufter Huawei-Smartphones dürfte es sich um Käufer handeln, die weiterhin zu ihrem Mobilfunkvertrag ein beliebiges, preiswertes Endgerät wollen.
Aber nicht nur Huawei strebt nach Höherem, sondern auch Lenovo. Das Unternehmen werde bei Smartphones in Deutschland "ein relevanter Player" sein, der "nicht im einstelligen Prozentbereich herumdümpeln" wolle, sagte der Chef von Lenovo Deutschland, Stefan Engel, dem Magazin. In der Ukraine beispielsweise habe Lenovo auf Anhieb einen Marktanteil von 18 Prozent erreicht.
Der Hersteller vertreibt in Deutschland bislang noch keine Smartphones, bereitet aber den Markteintritt vor. Engel deutete an, dass Lenovo in Deutschland wohl auch die für 2,9 Milliarden Dollar zugekaufte Handymarke Motorola nutzen werde, um schnell zu einem respektablen Erfolg zu kommen.
Beide Unternehmen kommen, wie bereits die aktuellen Marktführer Samsung und Apple, nicht in erster Linie aus dem Mobilfunkmarkt. Huawei ist bislang vor allem als Anbieter von Netzwerktechnik für Telekommunikationskonzerne bekannt. Lenovo stieg in den vergangenen Jahren zur weltweiten Nummer eins bei PCs auf. Allerdings setzen beide Unternehmen in Asien bereits erfolgreich auf das Smartphone-Geschäft, da dessen Entwicklung mitten in einer Boom-Phase steckt.
Im Dezember 2013 kam Huawei der Marktforschungsgesellschaft GfK zufolge auf einen Marktanteil von 5,8 Prozent. Und diese Position kommt kaum daher, dass es Kunden bewusst zu dieser Marke zieht. In den meisten Fällen verkaufter Huawei-Smartphones dürfte es sich um Käufer handeln, die weiterhin zu ihrem Mobilfunkvertrag ein beliebiges, preiswertes Endgerät wollen.
Aber nicht nur Huawei strebt nach Höherem, sondern auch Lenovo. Das Unternehmen werde bei Smartphones in Deutschland "ein relevanter Player" sein, der "nicht im einstelligen Prozentbereich herumdümpeln" wolle, sagte der Chef von Lenovo Deutschland, Stefan Engel, dem Magazin. In der Ukraine beispielsweise habe Lenovo auf Anhieb einen Marktanteil von 18 Prozent erreicht.
Der Hersteller vertreibt in Deutschland bislang noch keine Smartphones, bereitet aber den Markteintritt vor. Engel deutete an, dass Lenovo in Deutschland wohl auch die für 2,9 Milliarden Dollar zugekaufte Handymarke Motorola nutzen werde, um schnell zu einem respektablen Erfolg zu kommen.
Beide Unternehmen kommen, wie bereits die aktuellen Marktführer Samsung und Apple, nicht in erster Linie aus dem Mobilfunkmarkt. Huawei ist bislang vor allem als Anbieter von Netzwerktechnik für Telekommunikationskonzerne bekannt. Lenovo stieg in den vergangenen Jahren zur weltweiten Nummer eins bei PCs auf. Allerdings setzen beide Unternehmen in Asien bereits erfolgreich auf das Smartphone-Geschäft, da dessen Entwicklung mitten in einer Boom-Phase steckt.
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