Überwachung schürt die Angst vor Cloud-Diensten
Der seit Monaten laufende Überwachungsskandal ist wirtschaftlich für die Anbieter von Cloud-Diensten zumindest eine kleine Katastrophe. Die Nachfrage nach entsprechenden Angeboten steigt längst nicht wie erwartet.
"Der Trend zum Cloud Computing ist ungebrochen, aber die NSA-Affäre hat dem Wachstum einen Dämpfer versetzt", schilderte BITKOM-Präsident Dieter Kempf die Lage. 40 Prozent der Unternehmen in Deutschland haben im letzten Jahr Cloud-Dienste genutzt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 3 Prozentpunkte. Weitere 29 Prozent planen oder diskutieren den Einsatz. Für 31 Prozent ist Cloud Computing derzeit kein Thema. Das Wachstum hat sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings etwas abgeschwächt, als die Cloud-Nutzung der Unternehmen um 9 Punkte auf 37 Prozent gestiegen war.
Laut der Untersuchung des IT-Branchenverbandes haben immerhin 13 Prozent der Unternehmen konkret geplante Cloud-Projekte zurückgestellt und 11 Prozent sogar bestehende Cloud-Lösungen aufgegeben. Ein gewachsenes Misstrauen und die Angst vor Wirtschaftsspionage dürften dabei wichtige Gründe gewesen sein.
So ist auch die größte Hürde für den Einsatz von Cloud Computing die Sorge vor einem unberechtigten Zugriff auf sensible Daten. 77 Prozent der Unternehmen nennen dies als Hinderungsgrund für den Einsatz oder eine intensivere Nutzung der Technologie. 45 Prozent haben auch Angst vor einem Verlust von Daten, die in der internen Cloud hinterlegt sind.
Mit Blick auf Diskussion um die Überwachungsprogramme der Geheimdienste gaben 49 Prozent der Unternehmen an, dass ihre Einstellung zum Cloud Computing negativer geworden ist. Bei der anderen Hälfte ist die Haltung unverändert geblieben. "Die NSA-Affäre hat ihre Spuren hinterlassen, aber der Einsatz von Cloud-Lösungen in Unternehmen wächst weiter", so Kempf.
Um die Entwicklung nicht weiter stocken zu lassen, fordert der BITKOM unter anderem einen besseren Schutz vor Wirtschaftsspionage, eine stärkere Sensibilisierung von Bürgern und Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit sowie international einheitliche Regelungen zur Herausgabe von Kundendaten an Behörden zur Bekämpfung von Terror und schwerer Kriminalität.
Laut der Untersuchung des IT-Branchenverbandes haben immerhin 13 Prozent der Unternehmen konkret geplante Cloud-Projekte zurückgestellt und 11 Prozent sogar bestehende Cloud-Lösungen aufgegeben. Ein gewachsenes Misstrauen und die Angst vor Wirtschaftsspionage dürften dabei wichtige Gründe gewesen sein.
So ist auch die größte Hürde für den Einsatz von Cloud Computing die Sorge vor einem unberechtigten Zugriff auf sensible Daten. 77 Prozent der Unternehmen nennen dies als Hinderungsgrund für den Einsatz oder eine intensivere Nutzung der Technologie. 45 Prozent haben auch Angst vor einem Verlust von Daten, die in der internen Cloud hinterlegt sind.
Mit Blick auf Diskussion um die Überwachungsprogramme der Geheimdienste gaben 49 Prozent der Unternehmen an, dass ihre Einstellung zum Cloud Computing negativer geworden ist. Bei der anderen Hälfte ist die Haltung unverändert geblieben. "Die NSA-Affäre hat ihre Spuren hinterlassen, aber der Einsatz von Cloud-Lösungen in Unternehmen wächst weiter", so Kempf.
Um die Entwicklung nicht weiter stocken zu lassen, fordert der BITKOM unter anderem einen besseren Schutz vor Wirtschaftsspionage, eine stärkere Sensibilisierung von Bürgern und Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit sowie international einheitliche Regelungen zur Herausgabe von Kundendaten an Behörden zur Bekämpfung von Terror und schwerer Kriminalität.
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