Telefonate: O2 gelingt Handover von LTE zu UMTS
Der Mobilfunkbetreiber Telefonica/O2 ermöglicht nun auch im Praxisbetrieb eine unterbrechungsfreie Übergabe von laufenden Telefonaten zwischen LTE- und UMTS-Funkzellen. Das teilte das Unternehmen mit.
Bisher funktionierte dieser Handover nur innerhalb der geschützten Laborumgebung. Nun sei es gelungen, diese Prozedur auch im Praxisbetrieb des kommerziellen Netzes umzusetzen. Bisher mussten LTE-Smartphones für Telefonate noch auf die älteren 2G- oder 3G-Funktechniken umschalten. Dieser Circuit Switched Fallback geschieht automatisch. Dennoch soll er eigentlich nur eine Übergangslösung sein, weil der Wechsel die Zeit bis zum Aufbau des Anrufs verlängert und auch die Datenübertragung verlangsamt.
Deshalb will man eigentlich Telefonate auch direkt über das LTE-Netz abwickeln. Doch sobald man das LTE-Netz verlässt, wird ein Handover nötig. Diese reibungslose Übergabe von Telefonaten von 4G (LTE) auf 3G (UMTS) oder 2G (GSM) stellt weltweit Netzwerktechniker vor eine technische Herausforderung: Beim Verlassen des LTE-Empfangsbereiches dürfen die Gespräche nicht abreißen.
"Die größte Herausforderung besteht darin, den Handover im Zusammenspiel mit den Systemen verschiedener Hersteller zu schaffen", erklärte Projektleiter Arno Schneider. Das gelingt dem Entwickler-Team von Telefónica Germany inzwischen an immer mehr Basisstationen des Mobilfunknetzes.
Vier neue Plattformen mussten im Rahmen des Projektes zusammengeführt, etwa 30 weitere teilweise mit einer neuen Software ausgestattet und anschließend konfiguriert werden, berichtete Schneider. Mehr als 60 Schnittstellen waren betroffen und müssen nun reibungslos zusammenarbeiten. "Der erste Anruf, der erfolgreich im Live-Netz von 4G auf 3G ohne Unterbrechung übergeben wurde, war deshalb ein wichtiger Meilenstein. Und in den kommenden Monaten wird ausgiebig getestet", so der Projektleiter.
In der nächsten Zeit soll die Technologie über das gesamte Mobilfunknetz des Unternehmens hinweg eingeführt werden. Im Zuge dessen wird es weitere Tests , auch mit den Herstellern und Lieferanten, geben, die wertvolle Erfahrungswerte für die kontinuierliche Verbesserung der neuen Technik liefern sollen.
Deshalb will man eigentlich Telefonate auch direkt über das LTE-Netz abwickeln. Doch sobald man das LTE-Netz verlässt, wird ein Handover nötig. Diese reibungslose Übergabe von Telefonaten von 4G (LTE) auf 3G (UMTS) oder 2G (GSM) stellt weltweit Netzwerktechniker vor eine technische Herausforderung: Beim Verlassen des LTE-Empfangsbereiches dürfen die Gespräche nicht abreißen.
"Die größte Herausforderung besteht darin, den Handover im Zusammenspiel mit den Systemen verschiedener Hersteller zu schaffen", erklärte Projektleiter Arno Schneider. Das gelingt dem Entwickler-Team von Telefónica Germany inzwischen an immer mehr Basisstationen des Mobilfunknetzes.
Vier neue Plattformen mussten im Rahmen des Projektes zusammengeführt, etwa 30 weitere teilweise mit einer neuen Software ausgestattet und anschließend konfiguriert werden, berichtete Schneider. Mehr als 60 Schnittstellen waren betroffen und müssen nun reibungslos zusammenarbeiten. "Der erste Anruf, der erfolgreich im Live-Netz von 4G auf 3G ohne Unterbrechung übergeben wurde, war deshalb ein wichtiger Meilenstein. Und in den kommenden Monaten wird ausgiebig getestet", so der Projektleiter.
In der nächsten Zeit soll die Technologie über das gesamte Mobilfunknetz des Unternehmens hinweg eingeführt werden. Im Zuge dessen wird es weitere Tests , auch mit den Herstellern und Lieferanten, geben, die wertvolle Erfahrungswerte für die kontinuierliche Verbesserung der neuen Technik liefern sollen.
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Christian Kahle
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