Filme aus dem Netz boomen trotz Mangel-Angebot
Der legale Bezug von Filmen aus dem Netz boomt weiterhin. In Deutschland wird der Umsatz mit dem Verkauf und Verleih voraussichtlich auf 134 Millionen Euro steigen, was einem Wachstum um 20 Prozent entspricht.
2013 wurden rund 112 Millionen Euro in diesem Bereich umgesetzt. Das teilte der IT-Branchenverband BITKOM auf Basis von Zahlen des Marktforschungsinstituts IHS Screen Digest mit. Insgesamt werden der Prognose zufolge in diesem Jahr voraussichtlich rund 27 Millionen Filme online gekauft oder geliehen. 2013 waren es noch rund 22 Millionen. Im Vergleich zu 2012 (15 Millionen) hat sich die Anzahl sogar fast verdoppelt.
Die Anzahl der Geräte, mit denen direkt auf die Film-Portale im Internet zugegriffen werden kann, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. So waren 2010 in deutschen Haushalten erst 4,1 Millionen Fernseher und andere Videogeräte mit dem Internet verbunden. Im vergangenen Jahr waren es bereits über 14 Millionen.
Darunter sind nicht nur 6,8 Millionen so genannte Smart-TVs zu finden, sondern auch 5 Millionen Spielkonsolen, 1,9 Millionen internetfähige Set-top-Boxen und eine halbe Million Blu-ray-Player. Hinzu kommt, dass Online-Portale für Filme in der Regel auch auf den boomenden Smartphones und Tablet Computern vorinstalliert sind. Zudem können sie von PCs und Laptops aus genutzt werden.
"Der Erfolg der Online-Film-Portale ist eng mit dem Trend zur Vernetzung in der Unterhaltungselektronik verbunden", erklärte Michael Schidlack, BITKOM-Experte für digitale Medien. Dies bildet auch einen Schwerpunkt auf der aktuell startenden Unterhaltungselektronik-Messe CES in Las Vegas.
Hierzulande hinken die Anbieter allerdings noch ein gutes Stück hinter jenen aus dem englischsprachigen Raum hinterher. Die Entwicklung würde sonst wohl noch um einiges schneller verlaufen. In den USA ist beispielsweise Netflix bereits seit Jahren ein äußerst populäres Angebot, das längst nicht mehr nur eine Ergänzung, sondern eine echte Konkurrenz zu den klassischen Fernsehsendern darstellt.
Die Anzahl der Geräte, mit denen direkt auf die Film-Portale im Internet zugegriffen werden kann, ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. So waren 2010 in deutschen Haushalten erst 4,1 Millionen Fernseher und andere Videogeräte mit dem Internet verbunden. Im vergangenen Jahr waren es bereits über 14 Millionen.
Darunter sind nicht nur 6,8 Millionen so genannte Smart-TVs zu finden, sondern auch 5 Millionen Spielkonsolen, 1,9 Millionen internetfähige Set-top-Boxen und eine halbe Million Blu-ray-Player. Hinzu kommt, dass Online-Portale für Filme in der Regel auch auf den boomenden Smartphones und Tablet Computern vorinstalliert sind. Zudem können sie von PCs und Laptops aus genutzt werden.
"Der Erfolg der Online-Film-Portale ist eng mit dem Trend zur Vernetzung in der Unterhaltungselektronik verbunden", erklärte Michael Schidlack, BITKOM-Experte für digitale Medien. Dies bildet auch einen Schwerpunkt auf der aktuell startenden Unterhaltungselektronik-Messe CES in Las Vegas.
Hierzulande hinken die Anbieter allerdings noch ein gutes Stück hinter jenen aus dem englischsprachigen Raum hinterher. Die Entwicklung würde sonst wohl noch um einiges schneller verlaufen. In den USA ist beispielsweise Netflix bereits seit Jahren ein äußerst populäres Angebot, das längst nicht mehr nur eine Ergänzung, sondern eine echte Konkurrenz zu den klassischen Fernsehsendern darstellt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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