Xbox One: Microsoft erläutert den Mangel an Demos
Microsofts im November gestartete Next-Generation-Konsole Xbox One hat im Gegensatz zum Vorgänger Xbox 360 kaum Demos im Angebot. Das liegt allerdings nicht direkt am Hersteller der Hardware, sondern an den Spieleanbietern.
Seit dieser Woche ist für die Xbox One der PopCap-Titel Peggle 2 offiziell verfügbar, das Puzzle-Spiel, bei dem eine Kugel nach unten "geschossen" werden muss, um alle kreisrunden Hindernisse abzuräumen, ist ein Download-Game im Online-Shop der neuen Microsoft-Konsole. Wer das Spiel ausprobieren möchte, der wird aber enttäuscht feststellen, dass eine Demo-Version nicht angeboten wird.
Das ist insofern ungewöhnlich bzw. ungewohnt, weil beim Vorgänger auf der Xbox 360 eine Demo-Fassung selbstverständlich zur Verfügung stand, ganz im Gegensatz zur neuen Xbox One, wo Versionen zum Ausprobieren insgesamt Mangelware sind (sie sind derzeit lediglich über eine Bing-Suche nach "Demos" aufspürbar).
Entsprechend verwundert waren auch zahlreiche Xbox-One-Nutzer als sie nach der gestrigen Veröffentlichung die Demo zu Peggle 2 gesucht, aber nicht gefunden haben. Der als Major Nelson bekannte Xbox-Sprecher Larry Hryb hat auf seinem Blog (via Polygon) nun ein wenig die Hintergründe der Demo-Abwesenheit erläutert.
Und zwar schreibt Hryb, dass es schon immer der Fall gewesen sei, dass die Entwickler bzw. Publisher entscheiden, ob sie eine Demo anbieten wollen. Allerdings war es auf der Xbox 360 eine Vorgabe, dass Games, die im Rahmen der Xbox Live Arcade-Plattform veröffentlicht werden, auch eine Demoversion anbieten. Arcade-Games sind zumeist Spiele für Zwischendurch, die weniger kosten als Vollpreis-Titel (zwischen fünf und 20 Euro).
Mit der Xbox One hat man allerdings die Trennung zwischen Vollpreisspiel und Arcade-Game abgeschafft, weshalb es nun einzig an den Anbietern der Software liegt, ob sie eine Probier-Möglichkeit anbieten oder nicht. Hryb meinte allerdings auch, dass sich die Demo-Situation im Laufe der Zeit verbessern werde.
Siehe auch: Xbox One im Test - Ein holpriger Start in die Zukunft
Das ist insofern ungewöhnlich bzw. ungewohnt, weil beim Vorgänger auf der Xbox 360 eine Demo-Fassung selbstverständlich zur Verfügung stand, ganz im Gegensatz zur neuen Xbox One, wo Versionen zum Ausprobieren insgesamt Mangelware sind (sie sind derzeit lediglich über eine Bing-Suche nach "Demos" aufspürbar).
Entsprechend verwundert waren auch zahlreiche Xbox-One-Nutzer als sie nach der gestrigen Veröffentlichung die Demo zu Peggle 2 gesucht, aber nicht gefunden haben. Der als Major Nelson bekannte Xbox-Sprecher Larry Hryb hat auf seinem Blog (via Polygon) nun ein wenig die Hintergründe der Demo-Abwesenheit erläutert.
Und zwar schreibt Hryb, dass es schon immer der Fall gewesen sei, dass die Entwickler bzw. Publisher entscheiden, ob sie eine Demo anbieten wollen. Allerdings war es auf der Xbox 360 eine Vorgabe, dass Games, die im Rahmen der Xbox Live Arcade-Plattform veröffentlicht werden, auch eine Demoversion anbieten. Arcade-Games sind zumeist Spiele für Zwischendurch, die weniger kosten als Vollpreis-Titel (zwischen fünf und 20 Euro).
Mit der Xbox One hat man allerdings die Trennung zwischen Vollpreisspiel und Arcade-Game abgeschafft, weshalb es nun einzig an den Anbietern der Software liegt, ob sie eine Probier-Möglichkeit anbieten oder nicht. Hryb meinte allerdings auch, dass sich die Demo-Situation im Laufe der Zeit verbessern werde.
Siehe auch: Xbox One im Test - Ein holpriger Start in die Zukunft
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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