Springer-Verlag übernimmt "Nachrichtensender" N24
Der vor allem für topaktuelle Nachrichtenbeiträge wie "Die geheimen Waffenpläne der Nazis" und "Die größten U-Boote des Zweiten Weltkriegs" bekannte TV-Sender N24 wird Teil von Springer. N24 soll künftig zum Video-Lieferanten des Medienkonzerns werden.
Es gab bereits im Vorfeld des heute bekannt gegebenen Geschäfts einige Spekulationen zu einer N24-Komplettübernahme durch den Berliner Medienkonzern, per Pressemitteilung bestätigte Axel Springer nun den Deal (via Meedia). Demnach erwirbt der Bild-Konzern die N24 Media GmbH zu 100 Prozent.
Das ist allerdings nur Teil einer weitreichenden Umbaumaßnahme bei Springer: Denn im Zuge des N24-Deals ist geplant, die Welt-Gruppe mit dem Nachrichtensender zusammenzulegen. Nach Springer-Angaben will man dadurch das "im deutschsprachigen Raum führende multimediale Nachrichtenunternehmen für Qualitätsjournalismus" etablieren.
"Gleichzeitig wird N24 zentraler Bewegtbildlieferant für alle Marken von Axel Springer", so der Axel-Springer-Verlag weiter. Welt-Redaktion und die Digitalredaktion von N24 werden zusammengelegt und bekommen auch einen neuen Chef, nämlich Stefan Aust.
Der 67-Jährige war (bis 2008) langjähriger Chefredakteur des Hamburger Nachrichtenmagazins Der Spiegel und zuletzt Gesellschafter von N24. Nach Angaben des Medienkonzerns entwickle Aust bereits ein "Online-Magazin neuen Typs", dieses soll im nächsten Frühjahr debütieren. Jan Bayer wird Geschäftsführer der neu gegründeten Mediengruppe, ihm zur Seite stehen Stephanie Caspar und Torsten Rossmann.
Zum Kaufpreis wollte sich der Konzern nicht äußern und verwies auf eine Stillschweige-Vereinbarung, die zwischen den Beteiligten geschlossen worden ist. Die Übernahme steht derzeit noch unter Vorbehalt, da die kartell- sowie medienrechtliche Genehmigung noch von den zuständigen Stellen erteilt werden muss.
Das ist allerdings nur Teil einer weitreichenden Umbaumaßnahme bei Springer: Denn im Zuge des N24-Deals ist geplant, die Welt-Gruppe mit dem Nachrichtensender zusammenzulegen. Nach Springer-Angaben will man dadurch das "im deutschsprachigen Raum führende multimediale Nachrichtenunternehmen für Qualitätsjournalismus" etablieren.
"Gleichzeitig wird N24 zentraler Bewegtbildlieferant für alle Marken von Axel Springer", so der Axel-Springer-Verlag weiter. Welt-Redaktion und die Digitalredaktion von N24 werden zusammengelegt und bekommen auch einen neuen Chef, nämlich Stefan Aust.
Der 67-Jährige war (bis 2008) langjähriger Chefredakteur des Hamburger Nachrichtenmagazins Der Spiegel und zuletzt Gesellschafter von N24. Nach Angaben des Medienkonzerns entwickle Aust bereits ein "Online-Magazin neuen Typs", dieses soll im nächsten Frühjahr debütieren. Jan Bayer wird Geschäftsführer der neu gegründeten Mediengruppe, ihm zur Seite stehen Stephanie Caspar und Torsten Rossmann.
Zum Kaufpreis wollte sich der Konzern nicht äußern und verwies auf eine Stillschweige-Vereinbarung, die zwischen den Beteiligten geschlossen worden ist. Die Übernahme steht derzeit noch unter Vorbehalt, da die kartell- sowie medienrechtliche Genehmigung noch von den zuständigen Stellen erteilt werden muss.
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