Telekom will Dominanz durch NSA-Skandal festigen
Die Deutsche Telekom will den Überwachungs-Skandal nutzen, um ihre bisherige Hegemonial-Strategie zu verfestigen. Propagiert wird dies damit, die Datenflüsse innerhalb Deutschlands zu halten.
Das Unternehmen verweigert sich schon lange weitgehend einer Teilnahme am Peering an den großen Netzknoten, bei dem sich die Betreiber von Netzen für beide Seiten kostenneutral zusammenschalten. Statt dessen setzt die Telekom ihre Vorherrschaft im Infrastruktur-Betrieb in Deutschland ein, um andere abzukassieren, wenn sie eine Verbindung zu den zahlreichen Nutzern im Netz des Konzerns haben wollen.
Die Diskussion um das Ausspionieren von Daten durch die Geheimdienste in den USA und Großbritannien sieht die Telekom nun wohl als Chance, diese Politik zu zementieren und sich dafür auch noch feiern zu lassen. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner heutigen Ausgabe berichtet, laufen derzeit bereits Gespräche mit diversen Netzbetreibern, um sie für eine einheitliche nationale Zusammenschaltung zu gewinnen und Preise zu vereinbaren.
Auch die technischen Vorbereitungen für die verstärkte innerdeutsche Zusammenschaltung laufen nach Angaben von Konzernmanagern auf Hochtouren. Diese seien weniger aufwendig als zunächst gedacht. Somit könnte der innerdeutsche Internet-Traffic künftig auch allein über rein deutsche Leitungen abgewickelt werden, hieß es. Bei seinen Plänen hofft das Unternehmen auch auf Unterstützung durch die neue Bundesregierung. Sie könnte den Ausbau eines sicheren Netzes durch entsprechende Gesetzesgrundlagen erheblich fördern, heißt es in der Konzernzentrale in Bonn.
Die Telekom würde ihre Dominanz bei der Infrastruktur auf deutschem Territorium dadurch noch weiter ausbauen können. Der Überwachung würde dabei allerdings kaum etwas entgegengesetzt. Denn die Geheimdienste haben bereits mehrfach demonstriert, dass sie sich bei Bedarf auch Zugang zu solchen Verbindungen verschaffen können.
Die Diskussion um das Ausspionieren von Daten durch die Geheimdienste in den USA und Großbritannien sieht die Telekom nun wohl als Chance, diese Politik zu zementieren und sich dafür auch noch feiern zu lassen. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in seiner heutigen Ausgabe berichtet, laufen derzeit bereits Gespräche mit diversen Netzbetreibern, um sie für eine einheitliche nationale Zusammenschaltung zu gewinnen und Preise zu vereinbaren.
Auch die technischen Vorbereitungen für die verstärkte innerdeutsche Zusammenschaltung laufen nach Angaben von Konzernmanagern auf Hochtouren. Diese seien weniger aufwendig als zunächst gedacht. Somit könnte der innerdeutsche Internet-Traffic künftig auch allein über rein deutsche Leitungen abgewickelt werden, hieß es. Bei seinen Plänen hofft das Unternehmen auch auf Unterstützung durch die neue Bundesregierung. Sie könnte den Ausbau eines sicheren Netzes durch entsprechende Gesetzesgrundlagen erheblich fördern, heißt es in der Konzernzentrale in Bonn.
Die Telekom würde ihre Dominanz bei der Infrastruktur auf deutschem Territorium dadurch noch weiter ausbauen können. Der Überwachung würde dabei allerdings kaum etwas entgegengesetzt. Denn die Geheimdienste haben bereits mehrfach demonstriert, dass sie sich bei Bedarf auch Zugang zu solchen Verbindungen verschaffen können.
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Christian Kahle
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