Blackberry gibt Verkaufspläne auf, CEO Heins geht
Der kanadische Hersteller Blackberry hat seine Suche nach einem Käufer aufgegeben, da diese erfolglos war. Nun will man selbst eine Milliarde Dollar auftreiben, um das Überleben zu sichern. Der deutsche CEO Thorsten Heins muss das Unternehmen verlassen.
Eine echte Überraschung ist es zwar nicht, man kann aber dennoch von einem (zumindest kleinen) Knalleffekt sprechen: Der wirtschaftlich schwer angeschlagene kanadische Hersteller Blackberry hat seine Verkaufsabsichten aufgegeben, da es nicht gelang, einen Käufer für den Smartphone-Pionier zu finden.
Blackberry will nun frisches Kapital aufstellen und es noch einmal selbst versuchen. Eine Milliarde Dollar will man per so genannten Wandelanleihen zusammenbekommen, diese sollen an eine nicht näher bekannte Investoren-Gruppe gehen. Das berichtet die kanadische Tageszeitung The Globe and Mail auf ihrer Webseite.
Der glücklose Blackberry-Chef Thorsten Heins muss seinen Stuhl räumen
Hintergrund ist das (gescheiterte) Übernahmeangebot der Investoren-Gruppe Fairfax Financial Holdings: Diese hatte rund 4,7 Milliarden US-Dollar für Blackberry geboten und bis heute Zeit gehabt, die Blackberry-Bücher genau zu prüfen. Offenbar ist das aber gescheitert, weshalb die Kanadier nun wieder dort stehen wie vor dem möglichen Fairfax-Deal: knapp am Abgrund.
Wie erwähnt will man es nun noch einmal selbst versuchen, allerdings unter veränderten Zeichen: The Globe and Mail schreibt, dass einige hochrangige Manager gehen müssen, allen voran der deutsche Chief Executive Officer (CEO) Thorsten Heins. Dieser hatte erst Anfang des Vorjahres den Posten übernommen. Es ist derzeit nicht bekannt, ob Heins freiwillig geht oder den Posten aufgrund Drucks des Vorstands räumen muss.
Das Scheitern der Verkaufsgespräche ist nicht überraschend, da der Prozess sich sehr schwierig gestaltet hat: Ein Insider hat die den Vorgang Anfang Oktober als "bizarr" bezeichnet, da der Blick in die Blackberry-Bücher keinerlei Sinn ergeben habe.
Siehe auch: BlackBerry - Laut Insider "bizarrer Verkaufsprozess"
Vielen Dank an WinFuture-Leser radyr für den Hinweis!
Blackberry will nun frisches Kapital aufstellen und es noch einmal selbst versuchen. Eine Milliarde Dollar will man per so genannten Wandelanleihen zusammenbekommen, diese sollen an eine nicht näher bekannte Investoren-Gruppe gehen. Das berichtet die kanadische Tageszeitung The Globe and Mail auf ihrer Webseite.
Der glücklose Blackberry-Chef Thorsten Heins muss seinen Stuhl räumen
Hintergrund ist das (gescheiterte) Übernahmeangebot der Investoren-Gruppe Fairfax Financial Holdings: Diese hatte rund 4,7 Milliarden US-Dollar für Blackberry geboten und bis heute Zeit gehabt, die Blackberry-Bücher genau zu prüfen. Offenbar ist das aber gescheitert, weshalb die Kanadier nun wieder dort stehen wie vor dem möglichen Fairfax-Deal: knapp am Abgrund.
Wie erwähnt will man es nun noch einmal selbst versuchen, allerdings unter veränderten Zeichen: The Globe and Mail schreibt, dass einige hochrangige Manager gehen müssen, allen voran der deutsche Chief Executive Officer (CEO) Thorsten Heins. Dieser hatte erst Anfang des Vorjahres den Posten übernommen. Es ist derzeit nicht bekannt, ob Heins freiwillig geht oder den Posten aufgrund Drucks des Vorstands räumen muss.
Das Scheitern der Verkaufsgespräche ist nicht überraschend, da der Prozess sich sehr schwierig gestaltet hat: Ein Insider hat die den Vorgang Anfang Oktober als "bizarr" bezeichnet, da der Blick in die Blackberry-Bücher keinerlei Sinn ergeben habe.
Siehe auch: BlackBerry - Laut Insider "bizarrer Verkaufsprozess"
Vielen Dank an WinFuture-Leser radyr für den Hinweis!
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