Zurück in die Zukunft? Blackberry setzt auf Tastatur
Für den kanadischen Hersteller und Smartphone-Pionier war das vergangene Jahr eine Katastrophe und das ist nicht einmal eine Zuspitzung. Ein (Haupt-)Grund war der misslungene Start des u. a. für Touch-Eingabe optimierten Betriebssystems Blackberry 10.
Die Smartphones des ehemals als Research in Motion (RIM) bekannten Herstellers Blackberry waren viele Jahre lang ein Synonym für Business-Kommunikation. Dank der komfortablen Push-Dienste und der typischen Hardware-Tastaturen waren die Kanadier unumstrittene Nummer 1 bei Profi-Anwendern.
Mit dem Siegeszug von Touchscreen-Smartphones geriet Blackberry aber zuletzt ins Hintertreffen. Vor einem Jahr versuchte man dann einen Neustart in Richtung eines "modernen" Betriebssystems, was aber gründlich in die Hose ging. Blackberry 10 kann nach einem Jahr als klarer Reinfall bezeichnet werden.
Nun will sich Blackberry auf alte Stärken, allen voran Hardware-Tastaturen, zurückbesinnen, berichtet Bloomberg. John Chen, seit vergangenem November neuer CEO des Unternehmens, sagte gegenüber dem Wirtschaftsportal, dass die meisten künftigen Blackberry-Modelle wieder ein Keyboard mitbringen werden.
"Ich persönliche liebe Tastaturen", sagte Chen in einem TV-Interview mit Bloomberg. Der CEO hofft, dass es den Business-Nutzern ebenfalls so geht. "Deshalb werden wir künftig wieder Geräte mit Keyboards machen. Ich würde dabei nicht das Wort ausschließlich verwenden, sondern eher überwiegend."
Die nächsten Geräte werden auch den Werbefokus in diese Richtung lenken, man will die Geschäfts- und Regierungskunden zurückgewinnen. Auf diese Weise will man einen Marktanteil von etwa fünf Prozent erreichen und halten. Dieser Anteil soll dank den zahlungskräftigen Geschäftskunden ausreichen, um genügend Geld in die Kassen zu spülen.
Siehe auch: Aus für BlackBerrys "Kreativdirektorin" Alicia Keys
Mit dem Siegeszug von Touchscreen-Smartphones geriet Blackberry aber zuletzt ins Hintertreffen. Vor einem Jahr versuchte man dann einen Neustart in Richtung eines "modernen" Betriebssystems, was aber gründlich in die Hose ging. Blackberry 10 kann nach einem Jahr als klarer Reinfall bezeichnet werden.
Nun will sich Blackberry auf alte Stärken, allen voran Hardware-Tastaturen, zurückbesinnen, berichtet Bloomberg. John Chen, seit vergangenem November neuer CEO des Unternehmens, sagte gegenüber dem Wirtschaftsportal, dass die meisten künftigen Blackberry-Modelle wieder ein Keyboard mitbringen werden.
"Ich persönliche liebe Tastaturen", sagte Chen in einem TV-Interview mit Bloomberg. Der CEO hofft, dass es den Business-Nutzern ebenfalls so geht. "Deshalb werden wir künftig wieder Geräte mit Keyboards machen. Ich würde dabei nicht das Wort ausschließlich verwenden, sondern eher überwiegend."
Die nächsten Geräte werden auch den Werbefokus in diese Richtung lenken, man will die Geschäfts- und Regierungskunden zurückgewinnen. Auf diese Weise will man einen Marktanteil von etwa fünf Prozent erreichen und halten. Dieser Anteil soll dank den zahlungskräftigen Geschäftskunden ausreichen, um genügend Geld in die Kassen zu spülen.
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