BlackBerry: Laut Insider "bizarrer Verkaufsprozess"
Wem derzeit nicht klar ist, wie es eigentlich bei den Verkaufsgesprächen rund um den angeschlagenen kanadischen Hersteller BlackBerry steht, kann beruhigt sein: Das wissen offenbar selbst diejenigen nicht, die das Unternehmen kaufen sollen.
Seit einiger Zeit ist klar, dass BlackBerry zum Verkauf steht, doch wie es scheint, ist das Chaos dabei gewaltig. Gemeint sind aber nicht etwa jene Firmen, die ein Kaufinteresse haben, sondern BlackBerry selbst. Denn wie das Wirtschaftsportal Bloomberg berichtet, stehen auch die möglichen Investoren vor vielen Rätseln.
"Es ist der bizarrste Bieterprozess, den ich seit langem gesehen habe", sagte Leo de Bever, CEO des Pensionsfonds Alberta Investment Management Corp. in einem Interview. "Wir sehen uns die Sache an, aber bisher ist noch niemand mit einem Vorschlag an uns getreten, der auch nur ansatzweise einen Sinn ergibt."
Leo de Bever meint, dass man besonders große Schwierigkeiten habe, den Wert des kanadischen Smartphone-Herstellers zu ermitteln. "Normalerweise kommt einer, der sagt: 'Das ist, was wir planen, wir haben einen operativen Partner dafür, so werden wir mit diesem Vermögenswert umgehen, so mit dieser Einschränkung und dieser Möglichkeit'", so de Bever. "Es gibt detaillierte Geschäftspläne und manchmal gehen wir mit. In diesem Fall ist es aber eine harte Nuss."
Zuvor habe sich der Pensionsfonds einzelne Vermögenswerte angesehen, "weil das so gemacht wird, wenn man das gesamte Unternehmen verstehen will", so de Bever, der betont, dass man an einer Zerschlagung kein Interesse habe.
Doch genau das wird sich laut de Bever aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vermeiden lassen. Letztendlich werde man bei BlackBerry das Unternehmen in Einzelteilen verkaufen müssen, da Investoren sich zuvor kein Bild machen konnte, wie viel BlackBerry insgesamt wert ist.
Siehe auch: BlackBerry soll verkauft werden - für 4,7 Mrd. Dollar
"Es ist der bizarrste Bieterprozess, den ich seit langem gesehen habe", sagte Leo de Bever, CEO des Pensionsfonds Alberta Investment Management Corp. in einem Interview. "Wir sehen uns die Sache an, aber bisher ist noch niemand mit einem Vorschlag an uns getreten, der auch nur ansatzweise einen Sinn ergibt."
Leo de Bever meint, dass man besonders große Schwierigkeiten habe, den Wert des kanadischen Smartphone-Herstellers zu ermitteln. "Normalerweise kommt einer, der sagt: 'Das ist, was wir planen, wir haben einen operativen Partner dafür, so werden wir mit diesem Vermögenswert umgehen, so mit dieser Einschränkung und dieser Möglichkeit'", so de Bever. "Es gibt detaillierte Geschäftspläne und manchmal gehen wir mit. In diesem Fall ist es aber eine harte Nuss."
Zuvor habe sich der Pensionsfonds einzelne Vermögenswerte angesehen, "weil das so gemacht wird, wenn man das gesamte Unternehmen verstehen will", so de Bever, der betont, dass man an einer Zerschlagung kein Interesse habe.
Doch genau das wird sich laut de Bever aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vermeiden lassen. Letztendlich werde man bei BlackBerry das Unternehmen in Einzelteilen verkaufen müssen, da Investoren sich zuvor kein Bild machen konnte, wie viel BlackBerry insgesamt wert ist.
Siehe auch: BlackBerry soll verkauft werden - für 4,7 Mrd. Dollar
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