Blackberry-Verluste werden immer dramatischer
Gestern stand Blackberry noch am Abgrund, heute ist man einen Schritt weiter. So ähnlich könnte man die immer düsterere Situation beim einstigen Smartphone-Schwergewicht beschreiben: Das kanadische Unternehmen musste erneut ein dickes Minus vermelden.
4,4 Milliarden Dollar Verlust im dritten Quartal 2013 stellen für den mittlerweile Kummer gewohnten kanadischen Hersteller einen neuen Negativ-Rekord dar. Der Umsatz fiel in diesem Zeitraum (im Vergleich zum Vorjahr) um 56 Prozentpunkte, wie unter anderem die New York Times unter Berufung auf eine Pressemitteilung des Unternehmens berichtet.
Der Umsatz betrug zuletzt 1,2 Milliarden Dollar, im dritten Quartal des Vorjahres waren es noch 2,7 Milliarden Dollar. Auch im Vergleich zum zweiten Quartal ging es bergab, hier betrug das prozentuelle Umsatz-Minus 24 Prozentpunkte.
Hauptverantwortlich für die triefroten Zahlen sind vor allem Abschreibungen im Zusammenhang mit dem einstigen Hoffnungsträger Blackberry 10. Die Anfang dieses Jahres vorgestellte aktualisierte Version des Betriebssystems ist zweifellos ein Riesenflop, wie auch die veröffentlichten Absatzzahlen zeigen: Laut Hersteller habe man im dritten Quartal insgesamt 4,3 Millionen Smartphones verkaufen können, auf 3,2 Millionen davon war allerdings das veraltete Blackberry-7-Betriebssystem installiert.
Die aktuellen Blackberry-Zahlen zeigen auch, dass die vom Management ergriffenen Maßnahmen vorerst wirkungslos geblieben sind, dazu zählt auch der Austausch des CEOs. Anfang November musste der deutsche Chief Executive Officer Thorsten Heins seinen Hut nehmen, seinen Job übernahm John S. Chen, der allerdings wohl noch zu kurz im Amt ist, um einen nachhaltigen Umschwung zu erreichen.
Blackberry will sich künftig immer weiter aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen und hat diesbezüglich auch gerade eine Partnerschaft mit dem chinesischen Auftragshersteller Foxconn geschlossen, diese soll vor allem den asiatischen Markt, insbesondere Indonesien, ansprechen.
Siehe auch: Blackberry gibt Verkaufspläne auf, CEO Heins geht
Der Umsatz betrug zuletzt 1,2 Milliarden Dollar, im dritten Quartal des Vorjahres waren es noch 2,7 Milliarden Dollar. Auch im Vergleich zum zweiten Quartal ging es bergab, hier betrug das prozentuelle Umsatz-Minus 24 Prozentpunkte.
Hauptverantwortlich für die triefroten Zahlen sind vor allem Abschreibungen im Zusammenhang mit dem einstigen Hoffnungsträger Blackberry 10. Die Anfang dieses Jahres vorgestellte aktualisierte Version des Betriebssystems ist zweifellos ein Riesenflop, wie auch die veröffentlichten Absatzzahlen zeigen: Laut Hersteller habe man im dritten Quartal insgesamt 4,3 Millionen Smartphones verkaufen können, auf 3,2 Millionen davon war allerdings das veraltete Blackberry-7-Betriebssystem installiert.
Die aktuellen Blackberry-Zahlen zeigen auch, dass die vom Management ergriffenen Maßnahmen vorerst wirkungslos geblieben sind, dazu zählt auch der Austausch des CEOs. Anfang November musste der deutsche Chief Executive Officer Thorsten Heins seinen Hut nehmen, seinen Job übernahm John S. Chen, der allerdings wohl noch zu kurz im Amt ist, um einen nachhaltigen Umschwung zu erreichen.
Blackberry will sich künftig immer weiter aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen und hat diesbezüglich auch gerade eine Partnerschaft mit dem chinesischen Auftragshersteller Foxconn geschlossen, diese soll vor allem den asiatischen Markt, insbesondere Indonesien, ansprechen.
Siehe auch: Blackberry gibt Verkaufspläne auf, CEO Heins geht
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