Jetzt fix: Panasonic verabschiedet sich von Plasmas
Der japanische Elektronikhersteller Panasonic hat nun bestätigt, dass man künftig keine Plasma-Fernsehgeräte produzieren wird. Bisher hat der Konzern derartige Pläne dementiert, nun hat man die Entscheidung aber offiziell bekannt gegeben.
Gerüchte über das Aus für die Plasma-Produktion gab es bereits Anfang des Jahres, Panasonic hat derartige Absichten aber bisher stets geleugnet. Nun bestätigte man aber frühere Berichte dazu, wie das Unternehmen auf seiner Webseite (PDF) schreibt (via The Verge).
Demnach wird man die Produktion mit Dezember dieses Jahres einstellen und bis März 2014 die verbleibenden Plasma-TV-Geräte abverkaufen. In zwei von drei Fabriken, die diese Panel-Art produzieren, wurde die Arbeit an Plasmas bereits beendet, die Dritte soll noch einen Monat lang Geräte fertigen.
In einer Pressemitteilung schreibt das Unternehmen aus Osaka, dass die seit 2000 bestehende zweigleisige Strategie - Plasmas für Fernseher mit großen Diagonalen und LCDs für kleinere und mittelgroße TVs - sich nicht bewährt habe. Grund dafür ist unter anderem die schnelle Entwicklung bei LCD-Geräten, da auch diese immer größere Diagonalen erlauben. Zusammen mit dem harten Preiskampf, der sich auch noch durch die Bankenkrise von 2008 verschärft habe, musste man nun die Notbremse ziehen, so Panasonic.
Das Unternehmen gab außerdem an, dass man lange an PDPs (Plasma Display Panels) festgehalten habe, da diese Technik in Sachen Bildqualität unübertroffen sei. Aus wirtschaftlichen Gründen könne man sich das aber nicht länger erlauben, es wäre "schwer" geworden, die Produktion noch länger aufrechtzuerhalten.
Panasonic kämpft bereits länger mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, diese liegen daran, dass der Markt für Flachbildfernseher längst übersättigt ist, was vor allem die auf diesem Sektor traditionell starken japanischen Hersteller in den letzten Jahren besonders hart zu spüren bekamen.
Siehe auch: Panasonic - Plasma-Herstellung endet im März 2014
Demnach wird man die Produktion mit Dezember dieses Jahres einstellen und bis März 2014 die verbleibenden Plasma-TV-Geräte abverkaufen. In zwei von drei Fabriken, die diese Panel-Art produzieren, wurde die Arbeit an Plasmas bereits beendet, die Dritte soll noch einen Monat lang Geräte fertigen.
In einer Pressemitteilung schreibt das Unternehmen aus Osaka, dass die seit 2000 bestehende zweigleisige Strategie - Plasmas für Fernseher mit großen Diagonalen und LCDs für kleinere und mittelgroße TVs - sich nicht bewährt habe. Grund dafür ist unter anderem die schnelle Entwicklung bei LCD-Geräten, da auch diese immer größere Diagonalen erlauben. Zusammen mit dem harten Preiskampf, der sich auch noch durch die Bankenkrise von 2008 verschärft habe, musste man nun die Notbremse ziehen, so Panasonic.
Das Unternehmen gab außerdem an, dass man lange an PDPs (Plasma Display Panels) festgehalten habe, da diese Technik in Sachen Bildqualität unübertroffen sei. Aus wirtschaftlichen Gründen könne man sich das aber nicht länger erlauben, es wäre "schwer" geworden, die Produktion noch länger aufrechtzuerhalten.
Panasonic kämpft bereits länger mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten, diese liegen daran, dass der Markt für Flachbildfernseher längst übersättigt ist, was vor allem die auf diesem Sektor traditionell starken japanischen Hersteller in den letzten Jahren besonders hart zu spüren bekamen.
Siehe auch: Panasonic - Plasma-Herstellung endet im März 2014
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