iPad-Office kommt nach Touch-Version für Windows
Microsoft-Chef Steve Ballmer hat heute erstmals bestätigt, dass sein Unternehmen an einer neuen Version des Büropakets Office arbeitet, die speziell auf die Verwendung auf Tablets ausgelegt ist. Auch eine Variante für das iPad soll in Arbeit sein.
Wie Ballmer laut The Verge während des Gartner Symposiums in Florida verlauten ließ, werde man Office auch für Apples iPad anbieten. Die Voraussetzung dafür sei jedoch, dass man zunächst eine Touch-Oberfläche für die diversen Office-Apps schaffen wolle. Diese Arbeiten sind laut Ballmer aktuell in vollem Gange.
Offenbar will Microsoft Office erst dann auch für das iPad anbieten, wenn die Touch-Version zuvor schon für Windows verfügbar ist. Die Frage, welche Office-Anwndungen auch für das iPad erhältlich sein werden, wollte Ballmer noch nicht konkret beantworten. Er sagte aber, dass er es für unwahrscheinlich halte, von Apple die Genehmigung zum Vertrieb des E-Mail-Clients Outlook auf dem iPad zu bekommen.
Was eine mögliche Android-kompatible Variante von Office angeht, machte Ballmer keine Angaben. Während eines Konferenzgesprächs mit Analysten hatte der für die Entwicklung von Anwendungen und Diensten zuständige Microsoft-Manager Qi Lu aber angedeutet, dass "grundlegende Anwendungen" aus der Office-Suite künftig nicht nur für Windows, sondern auch für "andere Geräte" angeboten werden sollen, um die Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen.
Microsoft bietet bereits eine Variante von Office Mobile für iOS an, diese ist jedoch ausschließlich für die Verwendung auf dem iPhone ausgelegt. Sie wird außerdem nur in Verbindung mit einem Abonnement von Office 365 angeboten. Office Mobile nutzt auf dem iPhone eine Anbindung an Microsofts Cloud-Speicher SkyDrive, um auf diesem Weg das Erstellen und Bearbeiten von Dokumenten in der App zu ermöglichen.
Offenbar will Microsoft Office erst dann auch für das iPad anbieten, wenn die Touch-Version zuvor schon für Windows verfügbar ist. Die Frage, welche Office-Anwndungen auch für das iPad erhältlich sein werden, wollte Ballmer noch nicht konkret beantworten. Er sagte aber, dass er es für unwahrscheinlich halte, von Apple die Genehmigung zum Vertrieb des E-Mail-Clients Outlook auf dem iPad zu bekommen.
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