Gates: iPad-Nutzer ohne Office und Tastatur frustriert

Microsoft-Gründer Bill Gates hat die Konkurrenz von Apple scharf angegriffen. Viele iPad-Nutzer seien "frustriert", sagte Gates bei einem Fernsehinterview.
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"Viele der (iPad-)Nutzer sind frustriert, weil sie nicht tippen können, sie keine Dokumente entwerfen können, sie dort kein Office haben", sagte Gates zum Thema iPad. Der 57-jährige äußerte sich beim Sender CNBC. Wenig überraschend lobte er hingegen die neuen Microsoft-Tablets Surface und Surface Pro, da sie portabel sein, aber trotzdem voll ausgestattet.

Mit Windows 8 versuche man, Marktanteile in der bisher von Apple dominierte Tabletsparte zu gewinnen. Wie Neowin anmerkt, dürften von den Surface-Tablets im ersten Quartal 2013 allenfalls eine Million Exemplare ausgeliefert worden sein - dem stehen im gleichen Zeitraum knapp 20 Millionen ausgelieferte iPads gegenüber.


Gates geht davon aus, dass die Grenzen zwischen Desktop-PCs und mobilen Geräten immer weiter verschwimmen. Vor gut zwei Monaten hatte der Multi-Milliardär eingeräumt, dass Microsoft in der Vergangenheit Fehler bei der Mobilstrategie gemacht hat.

Neben der Tablet-Sparte versucht der Konzern aus Redmond mittlerweile auch, im Bereich Smartphones mit Windows Phones verlorenes Terrain wieder aufzuholen. Gates hatte sich schon vor fünf Jahren aus dem aktuellen Microsoft-Management verabschiedet und macht seitdem vor allem mit seiner Stiftung von sich reden.
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