Elder-Scrolls-MMO bekommt klassisches Abo-Modell
Mittlerweile sind Online-Rollenspiele, die auf herkömmliche Monatsgebühren setzen, fast schon eine Seltenheit, da viele MMORPGs auf das Free-to-Play-Modell zurückgreifen. The Elder Scrolls Online versucht es dennoch mit Abos.
In einem Interview mit dem Spielemagazin GameStar am Rande der deutschen Messe Gamescom hat Matt Firor, Chef von Zenimax Online, bestätigt, dass man bei The Elder Scrolls Online (ESO) auf das altbewährte Bezahlmodell setzen wird, gleich wie es Platzhirsch World of Warcraft seit Jahren praktiziert.
Käufer des Spieles erhalten demnach 30 Tage Spielzeit dazu, für jeden weiteren Monat werden dann 13 Euro fällig (längere Abos werden entsprechend günstiger sein). Firor betont, dass diese Entscheidung kein Statement gegen andere Finanzierungsmodelle wie F2P (Free to Play) oder B2P ("Buy to Play", also der Verzicht auf Abo-Gebühren wie bei Guild Wars) sein soll. Diese seien "legitim und bewährt", man selbst habe sich aber eben entschieden, dass das klassische Abo-Modell am besten zu The Elder Scrolls Online passe.
Firor begründet das mit der Tatsache, dass EOS ein "Premiumprodukt" sei und "hunderte Stunden Spielspaß" biete. Zudem möchte man den Kunden auch langfristig und fortlaufend neue Inhalte zur Verfügung stellen. Nicht zuletzt sagte der Zenimax-Chef, dass man den Abonnenten einen professionellen Kundendienst ermöglichen möchte und dieser sei nur mit einer regelmäßigen (Abo-)Finanzierung umsetzbar.
Einen Seitenhieb in Richtung der F2P-Kollegen ließ sich Firor aber doch nicht nehmen und meinte, dass die Spieler es begrüßen würden, "nicht mitten im Spiel monetarisiert zu werden". Dies sei nämlich inzwischen zu einem Problem geworden: "Die Tatsache, dass es den Ausdruck 'monetarisieren' gibt, trifft in unseren Augen den Kern des Problems - Wir möchten nicht, dass die Spieler sich überlegen müssen, für welche Teile des Spiels sie bezahlen wollen."
Käufer des Spieles erhalten demnach 30 Tage Spielzeit dazu, für jeden weiteren Monat werden dann 13 Euro fällig (längere Abos werden entsprechend günstiger sein). Firor betont, dass diese Entscheidung kein Statement gegen andere Finanzierungsmodelle wie F2P (Free to Play) oder B2P ("Buy to Play", also der Verzicht auf Abo-Gebühren wie bei Guild Wars) sein soll. Diese seien "legitim und bewährt", man selbst habe sich aber eben entschieden, dass das klassische Abo-Modell am besten zu The Elder Scrolls Online passe.
Firor begründet das mit der Tatsache, dass EOS ein "Premiumprodukt" sei und "hunderte Stunden Spielspaß" biete. Zudem möchte man den Kunden auch langfristig und fortlaufend neue Inhalte zur Verfügung stellen. Nicht zuletzt sagte der Zenimax-Chef, dass man den Abonnenten einen professionellen Kundendienst ermöglichen möchte und dieser sei nur mit einer regelmäßigen (Abo-)Finanzierung umsetzbar.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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