IBM: Power-CPUs soll bald jeder herstellen können
Der IT-Konzern IBM versucht seine eigene Prozessor-Plattform mit einem radikalen Strategiewechsel vor dem Untergang zu bewahren. Power-Architekturen sollen zukünftig an Interessenten lizenziert werden.
In der Vergangenheit konnte sich das Unternehmen immer wieder bestimmte Nischen neben dem eigenen Server-Geschäft sichern, in denen man mit der eigenen Chip-Technologie erfolgreich war. Über lange Jahre setzte Apple Prozessoren mit dem Power-Design in seinen Rechnern ein. Als der Computer-Konzern als Partner wegfiel und zu Intel wechselte, konnte IBM bei Spielekonsolen punkten. So kamen PowerPC-CPUs in Microsofts Xbox 360 zum Einsatz und auch der Cell-Chip der Playstation 3 verfügte über einen Power-Kern.
Das ist in der neuen Spielekonsolen-Generation aber nun auch vorbei und IBM hat bisher keinen adäquaten Ausweg gefunden. Daher soll die Bedeutung der eigenen Plattform nun wieder steigen, indem die Designs an andere Chiphersteller lizenziert werden. Dies soll dann so ähnlich funktionieren wie bei ARM. Das britische Unternehmen ist mit seinem Konzept sehr erfolgreich, lediglich die Designs der Chips zu entwickeln und diese dann zur Produktion an Partner zu lizenzieren.
Wie IBM nun mitteilte, habe man das OpenPower Consortium ins Leben gerufen, unter dessen Dach einerseits die Lizenzierung erfolgen soll. Andererseits wird die Organisation als Anlaufstelle für Lizenznehmer dienen, um deren Wünsche letztlich wieder in die Weiterentwicklung der Plattform einfließen zu lassen.
Und zum Start kann IBM auch gleich klarstellen, dass seine Power-Architektur nicht etwa zum alten Eisen gehört, sondern es durchaus Unterstützer mit Gewicht gibt. So zählen zu den Gründungsmitgliedern der Organisation der Suchmaschinenkonzern Google, der Chiphersteller Nvidia, der Spezialist für Netzwerk-Chips Mellanox Technologies und der Motherboard-Produzent Tyan.
Mit dem Schritt trage man aber auch einer Entwicklung in der ganzen Industrie Rechnung, erklärte Brad McCredie, Technikchef der Systems and Technology-Sparte von IBM. Den Computerherstellern sei es früher vor allem darum gegangen, gut abgestimmte Gesamtsysteme anzubieten und manchmal gingen diese Optimierungen bis hinunter zum Motherboard. In letzter Zeit reicht ihnen dies aber nicht mehr aus, sondern sie wollen schon bei den eingesetzten Chips mit der Optimierung beginnen. Eine Lizenzierung der Architektur ist dafür die zwingende Voraussetzung.
Das ist in der neuen Spielekonsolen-Generation aber nun auch vorbei und IBM hat bisher keinen adäquaten Ausweg gefunden. Daher soll die Bedeutung der eigenen Plattform nun wieder steigen, indem die Designs an andere Chiphersteller lizenziert werden. Dies soll dann so ähnlich funktionieren wie bei ARM. Das britische Unternehmen ist mit seinem Konzept sehr erfolgreich, lediglich die Designs der Chips zu entwickeln und diese dann zur Produktion an Partner zu lizenzieren.
Wie IBM nun mitteilte, habe man das OpenPower Consortium ins Leben gerufen, unter dessen Dach einerseits die Lizenzierung erfolgen soll. Andererseits wird die Organisation als Anlaufstelle für Lizenznehmer dienen, um deren Wünsche letztlich wieder in die Weiterentwicklung der Plattform einfließen zu lassen.
Und zum Start kann IBM auch gleich klarstellen, dass seine Power-Architektur nicht etwa zum alten Eisen gehört, sondern es durchaus Unterstützer mit Gewicht gibt. So zählen zu den Gründungsmitgliedern der Organisation der Suchmaschinenkonzern Google, der Chiphersteller Nvidia, der Spezialist für Netzwerk-Chips Mellanox Technologies und der Motherboard-Produzent Tyan.
Mit dem Schritt trage man aber auch einer Entwicklung in der ganzen Industrie Rechnung, erklärte Brad McCredie, Technikchef der Systems and Technology-Sparte von IBM. Den Computerherstellern sei es früher vor allem darum gegangen, gut abgestimmte Gesamtsysteme anzubieten und manchmal gingen diese Optimierungen bis hinunter zum Motherboard. In letzter Zeit reicht ihnen dies aber nicht mehr aus, sondern sie wollen schon bei den eingesetzten Chips mit der Optimierung beginnen. Eine Lizenzierung der Architektur ist dafür die zwingende Voraussetzung.
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Christian Kahle
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