1load-Stilllegung führte zum Aus für weiteres Portal
Im Zuge des gestrigen Vorgehens der Polizei gegen die Download-Plattform 1load wurde auch das Portal Gameloads.org abgeschaltet. Auf einen Zusammenhang stießen die Ermittler wohl erst am gestrigen Tag.
Wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden mitteilte, sei die Seite, die auf unrechtmäige Download-Angebote für Spiele verwies, wohl ebenfalls von dem Beschuldigten aus Altenburg betrieben worden, den man bereits als Anbieter von 1load identifiziert hatte.
Gameloads.org wurde nach Analysen von Fahndern der Medien-Branchenorganisation GVU Ende 2010 in Betrieb genommen. Zuletzt habe die Seite den Download von nahezu 2.800 aktuellen Titeln der Spielebranche ermöglicht. In der Datenbank des Download-Portals seien kuratierte Einträge zu Spielen für PCs, die Xbox 360, die Playstation 3, die Playstation Portable, Nintendos Wii und Nintendo 3DS sowie Nintendo DS gelistet.
Für die Verbreitung der angebotenen Spiele wurde auf Filehoster wie Cloudzer, Netload, Uploaded, Putlocker und Share-Online verwiesen. Den Besuchern, von denen nach Analysen der GVU 81 Prozent aus Deutschland kamen, wurden Werbemittel eingeblendet, insbesondere von pornografischen Angeboten sowie Multiplayer-Erotik-Spielen.
Gameloads.org bewarb sich selbst damit, "die Gwarez.cc-Alternative" zu sein. Dabei handelte es sich um ein anderes Download-Portal, das Besuchern neben Spielen auch Filme und Anwendersoftware illegal zugänglich machte. Dessen Betreiber wurde im Februar dieses Jahres zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
Sowohl bei 1load als auch bei Gameloads begannen die Spuren bereits im Ermittlungsverfahren gegen Kino.to. "Der Umstand, dass aus dem Kino.to-Verfahren heraus Anhaltspunkte auf Portalverantwortliche mit einem auf gänzlich andere Nutzergruppen ausgerichteten illegalen Geschäftsmodell gefunden werden konnten , bestätigt unsere Erkenntnisse: Bei den Betreibern gewerblicher illegaler Medienportale handelt es sich um eine stark vernetzte Szene", hieß es in einer Stellungnahme der GVU. Diese bestehe im Kern vermutlich aus 100 bis 150 Personen, die in der Regel voneinander wissen oder sich auch näher kennen.
Gameloads.org wurde nach Analysen von Fahndern der Medien-Branchenorganisation GVU Ende 2010 in Betrieb genommen. Zuletzt habe die Seite den Download von nahezu 2.800 aktuellen Titeln der Spielebranche ermöglicht. In der Datenbank des Download-Portals seien kuratierte Einträge zu Spielen für PCs, die Xbox 360, die Playstation 3, die Playstation Portable, Nintendos Wii und Nintendo 3DS sowie Nintendo DS gelistet.
Für die Verbreitung der angebotenen Spiele wurde auf Filehoster wie Cloudzer, Netload, Uploaded, Putlocker und Share-Online verwiesen. Den Besuchern, von denen nach Analysen der GVU 81 Prozent aus Deutschland kamen, wurden Werbemittel eingeblendet, insbesondere von pornografischen Angeboten sowie Multiplayer-Erotik-Spielen.
Gameloads.org bewarb sich selbst damit, "die Gwarez.cc-Alternative" zu sein. Dabei handelte es sich um ein anderes Download-Portal, das Besuchern neben Spielen auch Filme und Anwendersoftware illegal zugänglich machte. Dessen Betreiber wurde im Februar dieses Jahres zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
Sowohl bei 1load als auch bei Gameloads begannen die Spuren bereits im Ermittlungsverfahren gegen Kino.to. "Der Umstand, dass aus dem Kino.to-Verfahren heraus Anhaltspunkte auf Portalverantwortliche mit einem auf gänzlich andere Nutzergruppen ausgerichteten illegalen Geschäftsmodell gefunden werden konnten , bestätigt unsere Erkenntnisse: Bei den Betreibern gewerblicher illegaler Medienportale handelt es sich um eine stark vernetzte Szene", hieß es in einer Stellungnahme der GVU. Diese bestehe im Kern vermutlich aus 100 bis 150 Personen, die in der Regel voneinander wissen oder sich auch näher kennen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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