Telekom-Drossel: 2 MBit/s statt 384 KBit/s (Update)
Die Deutsche Telekom ist seit Wochen unter Beschuss, da man im April angekündigt hat, künftig nach Erreichen eines bestimmten Limits, den jeweiligen Internet-Zugang zu drosseln. Das ist offenbar nicht ganz vom Tisch, die Datenbremse dürfte aber nicht mehr so schlimm ausfallen.
Wie Caschy berichtet, soll die Deutsche Telekom heute bekannt geben, dass man die Datenübertragungsbremse nicht so fest anziehen wird wie ursprünglich geplant bzw. angekündigt. Das hat der bekannte Blogger von zwei nicht näher genannten Informanten erfahren.
Das Telekommunikationsunternehmen hatte seinerzeit angekündigt, dass man sich bei neuen Call&Surf- und Entertain-Verträgen künftig das Recht herausnehmen wird, nach Erreichen einer bestimmten Volumenobergrenze (je nach Tarif zwischen 75 und 400 Gigabyte) eine Drosselung der Brandbreite des Anschlusses auf 384 Kilobit pro Sekunde durchzuführen.
Das hatte einen Sturm der Entrüstung bei Kunden und Netzaktivisten ausgelöst, auch deshalb, weil die Content-Angebote der Telekom wie Video-Streaming ausgenommen sein sollen, was für Kritiker der Pläne einen schweren Verstoß gegen die Netzneutralität darstellte. Ein Vorwurf, den die Telekom-Manager aber stets von sich gewiesen haben.
Laut Carsten Knobloch wird es die Drosselung zwar auch künftig geben, mit einer maximal möglichen Geschwindigkeit von zwei MBit/s werde diese aber zumindest "vertretbar" sein, meint Caschy. Darüber hinaus soll es auch künftig noch Flatrates ohne jegliche Begrenzung geben, diese werden aber natürlich auch entsprechend mehr kosten.
Die Deutsche Telekom hat auf den Bericht bisher nicht regiert. Wir werden, sobald das Unternehmen sich dazu geäußert hat, den Artikel entsprechend aktualisieren.
Update 11.18 Uhr: Die Deutsche Telekom hat Caschys Informationen nun offiziell per Pressemitteilung bestätigt. Man reagiere damit auf die "Sorgen der Kunden", heißt es im Statement des Netzanbieters.
Siehe auch: Kartellamt nimmt DSL-Drossel der Telekom ins Visier
Das Telekommunikationsunternehmen hatte seinerzeit angekündigt, dass man sich bei neuen Call&Surf- und Entertain-Verträgen künftig das Recht herausnehmen wird, nach Erreichen einer bestimmten Volumenobergrenze (je nach Tarif zwischen 75 und 400 Gigabyte) eine Drosselung der Brandbreite des Anschlusses auf 384 Kilobit pro Sekunde durchzuführen.
Das hatte einen Sturm der Entrüstung bei Kunden und Netzaktivisten ausgelöst, auch deshalb, weil die Content-Angebote der Telekom wie Video-Streaming ausgenommen sein sollen, was für Kritiker der Pläne einen schweren Verstoß gegen die Netzneutralität darstellte. Ein Vorwurf, den die Telekom-Manager aber stets von sich gewiesen haben.
Laut Carsten Knobloch wird es die Drosselung zwar auch künftig geben, mit einer maximal möglichen Geschwindigkeit von zwei MBit/s werde diese aber zumindest "vertretbar" sein, meint Caschy. Darüber hinaus soll es auch künftig noch Flatrates ohne jegliche Begrenzung geben, diese werden aber natürlich auch entsprechend mehr kosten.
Die Deutsche Telekom hat auf den Bericht bisher nicht regiert. Wir werden, sobald das Unternehmen sich dazu geäußert hat, den Artikel entsprechend aktualisieren.
Update 11.18 Uhr: Die Deutsche Telekom hat Caschys Informationen nun offiziell per Pressemitteilung bestätigt. Man reagiere damit auf die "Sorgen der Kunden", heißt es im Statement des Netzanbieters.
Siehe auch: Kartellamt nimmt DSL-Drossel der Telekom ins Visier
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