Apple stellt Siri von Google auf Microsofts Bing um
Apple stellt seinen Sprachassistenten Siri im Zuge der Neugestaltung des mobilen Betriebssystems iOS von Google auf Microsofts Bing als Quelle für die Suchergebnisse um. Microsoft kann somit ausgerechnet den Erzrivalen Apple als neuen Kunden unter den Nutzern seiner Bing-Schnittstellen begrüßen.
Apple kündigte die Verwendung von Bing in Verbindung mit Siri in iOS 7 anlässlich der Entwicklerkonferenz WWDC 2013 an. Sobald ein Nutzer künftig eine Frage an Siri stellt, wird die direkte Antwort unter Verwendung der Microsoft-Suchmaschine geliefert. Auch eventuell ausgegebene Web-Suchergebnisse stammen künftig von Bing.
Microsoft selbst begrüßte den Wechsel von Google zu Bing als Lieferant der Suchergebnisse bei der Siri-Nutzung ausdrücklich. In einem Eintrag im Bing-Blog erklärte Derrick Connell, der als Corporate Vice President die Entwicklung von Bing bei Microsoft verantwortet, dass man über die Kooperation mit Apple höchst erfreut sei.
Seinen Angaben zufolge soll Bing künftig auf dem iPhone, iPad und iPod Touch die Grundlage für die Durchführung von Suchanfragen mit Siri sein. Die ersten Resultate der Nutzung von Bing für Siri sollen im Herbst im Zuge der Einführung von iOS 7 auf den Apple-Smartphones und -Tablets zu sehen sein.
Zu den geschäftlichen Details der Kooperation machten Microsoft und Apple keinerlei Angaben. Die beiden Unternehmen gelten in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit oft als harte Konkurrenten, arbeiten jedoch neben Siri auch in einigen anderen Bereichen zusammen. So haben die Firmen seit Jahren ein Patentabkommen, das den Austausch und die Lizenzierung von neuen Technologien unter den beiden Partnern gewährleistet.
Apple setzt in seinem Browser Safari auch unter iOS 7 offenbar weiterhin auf Google als Standard-Quelle für Suchergebnisse. Unklar ist bisher, ob die Anwender künftig bei Bedarf neben Google auch Bing oder andere Suchmaschinen im Browser des mobilen Betriebssystems nutzen können. Siri bekommt im Zuge des Updates auf iOS 7 auch eine Unterstützung für die Suche nach Twitter-Inhalten und eine Anbindung an die Online-Enzyklopädie Wikipedia.
Microsoft selbst begrüßte den Wechsel von Google zu Bing als Lieferant der Suchergebnisse bei der Siri-Nutzung ausdrücklich. In einem Eintrag im Bing-Blog erklärte Derrick Connell, der als Corporate Vice President die Entwicklung von Bing bei Microsoft verantwortet, dass man über die Kooperation mit Apple höchst erfreut sei.
Seinen Angaben zufolge soll Bing künftig auf dem iPhone, iPad und iPod Touch die Grundlage für die Durchführung von Suchanfragen mit Siri sein. Die ersten Resultate der Nutzung von Bing für Siri sollen im Herbst im Zuge der Einführung von iOS 7 auf den Apple-Smartphones und -Tablets zu sehen sein.
Zu den geschäftlichen Details der Kooperation machten Microsoft und Apple keinerlei Angaben. Die beiden Unternehmen gelten in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit oft als harte Konkurrenten, arbeiten jedoch neben Siri auch in einigen anderen Bereichen zusammen. So haben die Firmen seit Jahren ein Patentabkommen, das den Austausch und die Lizenzierung von neuen Technologien unter den beiden Partnern gewährleistet.
Apple setzt in seinem Browser Safari auch unter iOS 7 offenbar weiterhin auf Google als Standard-Quelle für Suchergebnisse. Unklar ist bisher, ob die Anwender künftig bei Bedarf neben Google auch Bing oder andere Suchmaschinen im Browser des mobilen Betriebssystems nutzen können. Siri bekommt im Zuge des Updates auf iOS 7 auch eine Unterstützung für die Suche nach Twitter-Inhalten und eine Anbindung an die Online-Enzyklopädie Wikipedia.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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