Privatsphäre: Kinect-2-Nutzer hat volle Kontrolle

Zur Bewegungssteuerung Kinect, die standardmäßig mit der Next-Gen-Konsole Xbox One ausgeliefert werden wird, gibt es einige Fragen hinsichtlich der Privatsphäre. Microsoft versucht nun, diese auszuräumen und verweist auf zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten.
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Zur Privatsphäre der Xbox One gibt es zahlreiche Bedenken: Es wird befürchtet, dass das Gerät über die zweite Version der Bewegungssteuerung Kinect, die mit der Konsole verbunden werden muss, ein sperrangelweites "Fenster" ins Wohnzimmer des Besitzers aufreißt. Die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner bezeichnete das System sogar als "Trojaner".

Siehe auch: Ilse Aigner - Microsofts Xbox One ist ein Trojaner

Microsoft versucht diese Bedenken nun zu zerstreuen und verwies in einem Blog-Beitrag auf Xbox Wire auf die umfassenden Einstellungsmöglichkeiten der Kinect-Funktionalität.


So heißt es, dass das System bei Erstinstallationen den Besitzer durch zahlreiche Optionen führt, darunter automatisches (oder manuelles) Einloggen, Datennutzung, Benachrichtigungen und eben auch Privatsphäre. Betont wird dabei vor allem, dass wenn die Xbox One aktiv ist und man im Wohnzimmer schlichtweg nur ein normales Gespräch mit anderen führt, dieses nicht aufgezeichnet oder gar hochgeladen werde.

Der Sensor muss zwar angeschlossen, aber nicht aktiv sein: Es wird laut Microsoft nämlich möglich sein, die Kinect-Funktionalität auch während des Spielens oder des Ansehens von Filmen zu pausieren. Wer die Sprachsteuerung nutzt, der kann die Xbox One per "Xbox Off"-Kommando ausschalten. Danach reagiert die Konsole aber nur auf ein einziges (Sprach-)Kommando und zwar "Xbox On". Doch auch das kann deaktiviert werden, sodass Kinect nicht mal mehr auf den (Sprach-)Befehl zum Hochfahren hört.

Das Redmonder Unternehmen schreibt, dass Spiele oder Anwendungen mit Kinect 2 zwar Daten wie "Videos, Fotos, Gesichtsausdrücke, Herzfrequenz uvm." erfassen können, diese Informationen die Xbox One nie ohne die "explizite Erlaubnis" des Besitzers verlassen werden.

Siehe auch: Xbox One - Online-Pflicht alle 24 Stunden bestätigt
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