Das WWW begann vor 20 Jahren seinen Siegeszug
Heute vor genau 20 Jahren wurde am Schweizer Kernforschungszenrum CERN der Grundstein dafür gelegt, dass wir heute mit einem World Wide Web (WWW) auf Grundlage offener Technologien arbeiten können.
Am 30. April 1993 teilten die Verantwortlichen Direktoren des CERN mit, dass die grundlegenden Technologien des WWW, die von Tim Berners-Lee und Robert Cailliau entwickelt wurden, unter Public Domain-Lizenz gestellt werden und damit für jeden ohne Einschränkungen frei nutzbar sind. Um diesen Schritt hatten die beiden Entwickler zuvor gebeten.
Zu den freigegeben Komponenten gehörten der W3-Basis-Client, der W3-Basis-Server und die W3 Library of Common Code (libWWW), die erste Referenz-Implementierung des API des WWW. Selbstverständlich war die Freigabe nicht unbedingt. Andere Technologien wurden auch gern einmal im Eigentum der jeweiligen Forschungseinrichtung belassen und dienten als Tauschmittel, wenn einmal die Entwicklung einer anderen Universität benötigt wurde.
Durch die freie Nutzbarkeit konnte der neue Internet-Dienst, der Inhalte über Hyperlinks miteinander verknüpfte und so die Schaffung eines engmaschigen Netzes zwischen den online verfügbaren Informationen ermöglichte, seinen Siegeszug überhaupt erst antreten. Das WWW war letztlich auch die Voraussetzung, das Internet überhaupt für die Masse der Menschen weltweit interessant zu machen.
Entsprechend verschob sich die Bedeutung der verschiedenen Dienste sehr schnell. Schon Mitte der 1990er Jahr war das WWW für viele der neu hinzukommenden Nutzer quasi gleichbedeutend mit dem Internet. Lediglich E-Mail schaffte es, einen vergleichbaren Rang im öffentlichen Bewusstsein zu behalten - auch wenn dieser Mitteilungs-Service inzwischen auch weitgehend im Web aufgegangen ist. Andere Services wie Newsgroups, FTP oder Telnet, die zuvor noch eine große Bedeutung hatten, wurden nach und nach immer weiter in eine Nischenposition gedrängt.
Zu den freigegeben Komponenten gehörten der W3-Basis-Client, der W3-Basis-Server und die W3 Library of Common Code (libWWW), die erste Referenz-Implementierung des API des WWW. Selbstverständlich war die Freigabe nicht unbedingt. Andere Technologien wurden auch gern einmal im Eigentum der jeweiligen Forschungseinrichtung belassen und dienten als Tauschmittel, wenn einmal die Entwicklung einer anderen Universität benötigt wurde.
Durch die freie Nutzbarkeit konnte der neue Internet-Dienst, der Inhalte über Hyperlinks miteinander verknüpfte und so die Schaffung eines engmaschigen Netzes zwischen den online verfügbaren Informationen ermöglichte, seinen Siegeszug überhaupt erst antreten. Das WWW war letztlich auch die Voraussetzung, das Internet überhaupt für die Masse der Menschen weltweit interessant zu machen.
Entsprechend verschob sich die Bedeutung der verschiedenen Dienste sehr schnell. Schon Mitte der 1990er Jahr war das WWW für viele der neu hinzukommenden Nutzer quasi gleichbedeutend mit dem Internet. Lediglich E-Mail schaffte es, einen vergleichbaren Rang im öffentlichen Bewusstsein zu behalten - auch wenn dieser Mitteilungs-Service inzwischen auch weitgehend im Web aufgegangen ist. Andere Services wie Newsgroups, FTP oder Telnet, die zuvor noch eine große Bedeutung hatten, wurden nach und nach immer weiter in eine Nischenposition gedrängt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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