Alternative Steuerung bringt Bewegung in "Portal 2"
An der Universität Bremen haben Studierende eine neue Steuerung für das Computerspiel "Portal 2" von Valve entwickelt. Die Spieler sollen dabei selbst in Bewegung kommen.
Statt mit Maus und Tastatur sitzend vor dem Monitor können Spieler mit "sPortal" durch Bewegungen des Körpers stehend, laufend und springend navigieren und in einer Reihe von Testräumen vielfältige Hindernisse überwinden, teilte das Entwickler-Team mit. Die Steuerung entstand in einem halben Jahr im Rahmen eines Masterprojekts.
"Wir möchten Spieler zur Bewegung animieren. Das Navigieren mit vollem Körpereinsatz soll vom herkömmlichen sitzenden Spielen am Computer weglocken, wo ansonsten gerade mal Maus und Tastatur mit den Fingern bewegt werden", erläuterte Projektmitglied Peter Szmidt.
Das Projekt habe sich enorm schnell entwickelt und bietet bereits einen funktionierenden Prototypen, berichtete Benjamin Walther-Franks, der die Projektgruppe betreute. Angesichts dessen, dass erst im Oktober mit der Arbeit an dem System begonnen wurde, sei alles sehr schnell gegangen.
Ein Bestandteil des Systems ist eine Hängekonstruktion. Der Spieler wird in einen Gehtragegurt gehängt, welcher an der Decke befestigt ist. Der User wird anschließend so positioniert, dass er mit den Füßen den Boden noch berührt, aber nicht mehr komplett stehen kann. Mit Hilfe des Tragegurts konnten die Studierenden das Gehen auf der Stelle realisieren, wodurch sich der Spieler auf eine natürliche Weise im Spiel fortbewegen kann.
Anhand von Sensoren werden die Bewegungen der Spieler erfasst und an das Spiel übertragen. So ist es quasi möglich, aktiv durch die virtuellen Räume zu laufen und sich Level für Level vorzuarbeiten.
Alternatives Steuerungs-System
"Wir möchten Spieler zur Bewegung animieren. Das Navigieren mit vollem Körpereinsatz soll vom herkömmlichen sitzenden Spielen am Computer weglocken, wo ansonsten gerade mal Maus und Tastatur mit den Fingern bewegt werden", erläuterte Projektmitglied Peter Szmidt.
Das Projekt habe sich enorm schnell entwickelt und bietet bereits einen funktionierenden Prototypen, berichtete Benjamin Walther-Franks, der die Projektgruppe betreute. Angesichts dessen, dass erst im Oktober mit der Arbeit an dem System begonnen wurde, sei alles sehr schnell gegangen.
Ein Bestandteil des Systems ist eine Hängekonstruktion. Der Spieler wird in einen Gehtragegurt gehängt, welcher an der Decke befestigt ist. Der User wird anschließend so positioniert, dass er mit den Füßen den Boden noch berührt, aber nicht mehr komplett stehen kann. Mit Hilfe des Tragegurts konnten die Studierenden das Gehen auf der Stelle realisieren, wodurch sich der Spieler auf eine natürliche Weise im Spiel fortbewegen kann.
Anhand von Sensoren werden die Bewegungen der Spieler erfasst und an das Spiel übertragen. So ist es quasi möglich, aktiv durch die virtuellen Räume zu laufen und sich Level für Level vorzuarbeiten.
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