Xbox 3 wird wohl nicht abwärtskompatibel sein
Die Gerüchteküche brodelt derzeit zum Thema Xbox-360-Nachfolger, nahezu täglich tauchen neue angebliche Insider-Berichte auf. Heute an der Reihe: Die dritte Xbox werde nicht abwärtskompatibel sein, Grund ist angeblich der Wechsel von IBM zu AMD.
Das berichtet das Wirtschaftsportal 'Bloomberg' unter Berufung auf die üblichen "mit der Angelegenheit vertraute Personen". In diesem Fall kann man dem Bericht aber wohl tatsächlich Glauben schenken, da der Wechsel zu AMD fast schon ein offenes Geheimnis ist.
Laut Bloomberg verwende die Next-Generation-Xbox eine so genannte System-on-a-Chip-Architektur, bei dem ein "Jaguar"-Prozessor mit nicht näher genannten GPUs kombiniert sei. Das soll auch einen Umstieg auf die x86-Architektur mitbringen, diese ist auch der Grund, warum Xbox-360-Spiele wohl nicht auf der nächsten Microsoft-Konsole laufen werden.
Die CPU der aktuellen Xbox 360 verwendet nämlich die PowerPC-Architektur: Der Prozessor wurde von IBM unter dem Namen Xenon exklusiv für die Microsoft-Konsole entwickelt. Weil es sich bei den beiden CPUs um völlig unterschiedliche Technologien handelt, kann eine Abwärtskompatibilität nicht ohne weiteres umgesetzt werden, eine große Rolle spielen hierbei natürlich auch die Kosten.
Bei Sonys kommender PlayStation 4 ist das allerdings nicht anders, auch die PS4 wird "alte" Games von Haus aus nicht unterstützen (Portierungen sind aber sowohl bei Sony als auch Microsoft nicht ausgeschlossen). Auch hier ist der Grund der Wechsel auf die x86-Architektur.
Interessant ist im Bloomberg-Bericht auch die Angabe, warum Microsoft die dritte Xbox noch nicht vorgestellt habe: Man habe sich gegen eine Präsentation im April entschieden, da man seitens Sony und der PlayStation 4 keinen allzu großen Wettbewerbs-Druck verspüre. Möglicherweise wird es am 21. Mai soweit sein: Das hat Microsoft-Experte Paul Thurrott gestern berichtet, diese Angabe wurde mittlerweile von 'The Verge' als "korrekt" bezeichnet.
Siehe auch: Xbox 3 soll zum Start "teuer" angeboten werden
Laut Bloomberg verwende die Next-Generation-Xbox eine so genannte System-on-a-Chip-Architektur, bei dem ein "Jaguar"-Prozessor mit nicht näher genannten GPUs kombiniert sei. Das soll auch einen Umstieg auf die x86-Architektur mitbringen, diese ist auch der Grund, warum Xbox-360-Spiele wohl nicht auf der nächsten Microsoft-Konsole laufen werden.
Die CPU der aktuellen Xbox 360 verwendet nämlich die PowerPC-Architektur: Der Prozessor wurde von IBM unter dem Namen Xenon exklusiv für die Microsoft-Konsole entwickelt. Weil es sich bei den beiden CPUs um völlig unterschiedliche Technologien handelt, kann eine Abwärtskompatibilität nicht ohne weiteres umgesetzt werden, eine große Rolle spielen hierbei natürlich auch die Kosten.
Bei Sonys kommender PlayStation 4 ist das allerdings nicht anders, auch die PS4 wird "alte" Games von Haus aus nicht unterstützen (Portierungen sind aber sowohl bei Sony als auch Microsoft nicht ausgeschlossen). Auch hier ist der Grund der Wechsel auf die x86-Architektur.
Interessant ist im Bloomberg-Bericht auch die Angabe, warum Microsoft die dritte Xbox noch nicht vorgestellt habe: Man habe sich gegen eine Präsentation im April entschieden, da man seitens Sony und der PlayStation 4 keinen allzu großen Wettbewerbs-Druck verspüre. Möglicherweise wird es am 21. Mai soweit sein: Das hat Microsoft-Experte Paul Thurrott gestern berichtet, diese Angabe wurde mittlerweile von 'The Verge' als "korrekt" bezeichnet.
Siehe auch: Xbox 3 soll zum Start "teuer" angeboten werden
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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