Browser-Markt: Mobilgeräte setzen MS unter Druck
Die zunehmende Verschiebung der Browser-Nutzung auf mobile Endgeräte sorgt langsam aber sicher zu spürbaren Veränderungen bei den Markanteilen. Das geht aus aktuellen Daten des Monitoring-Unternehmens Net Applications hervor.
Insbesondere Microsoft hat unter der Entwicklung zu leiden. Das Unternehmen hatte mit seinem Internet Explorer den Browser-Markt lange Zeit dominiert, bekam aber schon vor einigen Jahren kräftige Konkurrenz. Solange PCs und Notebooks der hauptsächliche Zugangspunkt zum Web waren, konnte man aber noch gut mithalten.
Allerdings spielt Microsoft im Markt für mobile Endgeräte kaum eine Rolle. Und diese tragen inzwischen schon 12 Prozent der Zugriffe auf Webseiten bei - Tendenz steigend. Ähnlich wie Microsoft geht es aber auch dem Open Source-Unternehmen Mozilla, das dem Internet Explorer als erstes wesentliche Marktanteile abnehmen konnte.
Während der Internet Explorer auf Computern noch einen Marktanteil von 55,8 Prozent hat, ist er bei der gesamten Web-Nutzung, die mobile Endgeräte mit einschließt, bereits auf 49,1 Prozent gefallen. Damit liegt Microsoft erstmals seit langer Zeit unter der 50-Prozent-Marke. Auch der Firefox liegt mit 17,7 Prozent im Ganzen deutlich unter dem reinen Computer-Wert.
Profitieren können von der aktuellen Entwicklung natürlich die Marktführer im Bereich mobiler Endgeräte: Apple und Google. Google kommt insgesamt beispielsweise auf 17,3 Prozent, während man bei Computern allein lediglich bei 16,5 Prozent liegt.
Apple ist mit seinem Safari inzwischen an 12,1 Prozent aller Webseitenabrufe beteiligt. Hier liegt die Spanne zur reinen Nutzung auf dem Computer noch weiter auseinander: Bei letzterem kommt der Safari nur auf 5,31 Prozent. Den größten Anteil am gesamten Marktanteil verdankt Apple den iPhones und iPads, die bei der mobilen Webnutzung einen überragenden Anteil von 61,79 Prozent ausmachen.
Allerdings spielt Microsoft im Markt für mobile Endgeräte kaum eine Rolle. Und diese tragen inzwischen schon 12 Prozent der Zugriffe auf Webseiten bei - Tendenz steigend. Ähnlich wie Microsoft geht es aber auch dem Open Source-Unternehmen Mozilla, das dem Internet Explorer als erstes wesentliche Marktanteile abnehmen konnte.
Während der Internet Explorer auf Computern noch einen Marktanteil von 55,8 Prozent hat, ist er bei der gesamten Web-Nutzung, die mobile Endgeräte mit einschließt, bereits auf 49,1 Prozent gefallen. Damit liegt Microsoft erstmals seit langer Zeit unter der 50-Prozent-Marke. Auch der Firefox liegt mit 17,7 Prozent im Ganzen deutlich unter dem reinen Computer-Wert.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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