Spionage: Geheime NATO-Einsatzpläne im Kompott
Ein Informatiker aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz soll streng geheime Datensätze vom US-Militärflughafen Ramstein gestohlen und für einen Millionen-Betrag verkauft haben.
Die Bundesanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Die Klageschrift, die als zentralen Punkt "landesverräterische Ausspähung von Staatsgeheimnissen" enthält, sei am Freitag dem Oberlandesgericht in Koblenz zugestellt worden. Das berichtete das Nachrichtenmagazin 'Focus' in seiner heutigen Ausgabe.
Der angeklagte Manfred K. (60) wird beschuldigt, über einen Zeitraum von immerhin zehn Jahren streng geheime Dossiers über Krisenreaktionspläne der NATO und Konzepte für weltweite Luftlandeoperationen der USA entwendet zum haben. Auf Tarnkonten, die K. in London und Luxemburg betrieben haben soll, fanden Staatsschutz-Beamte des Mainzer Landeskriminalamts laut dem Bericht insgesamt acht Millionen Euro, die aus dem Weiterverkauf der geheimen Militärunterlagen stammen könnten.
Die mutmaßlichen Aufkäufer der brisanten Militär-Akten konnten die Ermittler bisher nicht ausfindig machen. Der bereits im August des vergangenen Jahres verhaftete Mann hatte die Datensätze laut der Klageschrift auf USB-Sticks gespeichert und dann in Einweckgläsern mit Apfelkompott versteckt.
In Vernehmungen gab der Mann an, er habe die Millionensummen von seinen Einnahmen gespart. Angesichts der Brisanz der entwendeten Informationen nahmen ihm dies die Fahnder allerdings nicht ab. Die Ermittlungen in dem Fall dauern zum aktuellen Zeitpunkt noch an. Informationen darüber, welche staatlichen Stellen daran beteiligt sind und ob auch ausländische Behörden in dem Spionagefall aktiv wurden, gibt es bisher nicht. Sollten sich die bisherigen Annahmen der Ermittler allerdings als Tatsachen herausstellen, dürfte dies einer der schwersten Spionagefälle sein, die in der letzten Zeit hierzulande bekannt wurden.
Der angeklagte Manfred K. (60) wird beschuldigt, über einen Zeitraum von immerhin zehn Jahren streng geheime Dossiers über Krisenreaktionspläne der NATO und Konzepte für weltweite Luftlandeoperationen der USA entwendet zum haben. Auf Tarnkonten, die K. in London und Luxemburg betrieben haben soll, fanden Staatsschutz-Beamte des Mainzer Landeskriminalamts laut dem Bericht insgesamt acht Millionen Euro, die aus dem Weiterverkauf der geheimen Militärunterlagen stammen könnten.
Die mutmaßlichen Aufkäufer der brisanten Militär-Akten konnten die Ermittler bisher nicht ausfindig machen. Der bereits im August des vergangenen Jahres verhaftete Mann hatte die Datensätze laut der Klageschrift auf USB-Sticks gespeichert und dann in Einweckgläsern mit Apfelkompott versteckt.
In Vernehmungen gab der Mann an, er habe die Millionensummen von seinen Einnahmen gespart. Angesichts der Brisanz der entwendeten Informationen nahmen ihm dies die Fahnder allerdings nicht ab. Die Ermittlungen in dem Fall dauern zum aktuellen Zeitpunkt noch an. Informationen darüber, welche staatlichen Stellen daran beteiligt sind und ob auch ausländische Behörden in dem Spionagefall aktiv wurden, gibt es bisher nicht. Sollten sich die bisherigen Annahmen der Ermittler allerdings als Tatsachen herausstellen, dürfte dies einer der schwersten Spionagefälle sein, die in der letzten Zeit hierzulande bekannt wurden.
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