Wii U: Dramatischer Einbruch der Verkaufszahlen
Gar nicht gut läuft es derzeit für den japanischen Konsolenhersteller Nintendo: Nachdem man im vergangenen Jahr recht solide mit seiner neuen Konsole Wii U auf den Markt gegangen ist, brechen die Zahlen nun empfindlich ein.
Zumindest auf dem US-Markt musste man im Januar dieses Jahres einen massiven Dämpfer hinnehmen, allerdings dürfte das auch in anderen Regionen nicht wesentlich anders sein. Wie die Branchenseite 'Gamasutra' unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen NPD Group berichtet, lagen die Wii-U-Verkäufe im Januar bei "unter 100.000 Stück."
Genaue Zahlen dazu hat NPD zwar nicht veröffentlicht, Gamasutra hat aber von Insidern dort erfahren, dass die Wii-U-Verkäufe sogar "deutlich" unter dem Wert von 100.000 Stück lägen. Zum Vergleich: Die neueste Nintendo-Konsole, die Mitte November in den USA auf den Markt gekommen ist, ging nach Angaben des japanischen Unternehmens im Dezember 2012 etwa 460.000 Mal über die Ladentische.
Die neue Heimkonsole, deren bekannteste Neuerung der Tablet-artige Controller ist, hat vor allem so genannte "Early Adopter", also besonders treue Nintendo-Fans, zum Kauf bewogen. Das Interesse des "normalen" Videospiel-Publikums hält sich dagegen offenbar in Grenzen.
Interessant ist natürlich der Vergleich mit dem (immens erfolgreichen) Vorgänger Wii: Hier nennt NPD ein Minus von empfindlichen 38 Prozent, laut Gamasutra-Hochrechnung würde das bedeuten, dass Nintendo am US-Markt im Januar gerade einmal zwischen 45.000 und 59.000 Wii-U-Geräte verkauft hat.
Für eine brandneue Konsole ist das regelrecht eine Katastrophe. Sollten diese Zahlen stimmen, dann zeigt ein Blick auf die Konkurrenz, wie schlecht sie sind: Denn weder Xbox 360 noch die PlayStation 3 hatten jemals(!) einen Monat mit vergleichbar schlechten Werten. Ein weiterer Richtwert sind die Xbox-360-Verkäufe des vergangenen Monats: Microsoft konnte im Januar 2013 mehr als 280.000 Xbox-360-Konsolen verlaufen.
Siehe auch: Nintendo-Präsident - Rücktritt bei Misserfolg möglich
Genaue Zahlen dazu hat NPD zwar nicht veröffentlicht, Gamasutra hat aber von Insidern dort erfahren, dass die Wii-U-Verkäufe sogar "deutlich" unter dem Wert von 100.000 Stück lägen. Zum Vergleich: Die neueste Nintendo-Konsole, die Mitte November in den USA auf den Markt gekommen ist, ging nach Angaben des japanischen Unternehmens im Dezember 2012 etwa 460.000 Mal über die Ladentische.
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Interessant ist natürlich der Vergleich mit dem (immens erfolgreichen) Vorgänger Wii: Hier nennt NPD ein Minus von empfindlichen 38 Prozent, laut Gamasutra-Hochrechnung würde das bedeuten, dass Nintendo am US-Markt im Januar gerade einmal zwischen 45.000 und 59.000 Wii-U-Geräte verkauft hat.
Für eine brandneue Konsole ist das regelrecht eine Katastrophe. Sollten diese Zahlen stimmen, dann zeigt ein Blick auf die Konkurrenz, wie schlecht sie sind: Denn weder Xbox 360 noch die PlayStation 3 hatten jemals(!) einen Monat mit vergleichbar schlechten Werten. Ein weiterer Richtwert sind die Xbox-360-Verkäufe des vergangenen Monats: Microsoft konnte im Januar 2013 mehr als 280.000 Xbox-360-Konsolen verlaufen.
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