Philips verkauft Hi-Fi- und Videogeschäft an Funai

Der niederländische Elektronikkonzern Philips trennt sich endgültig von seiner Sparte für Unterhaltungsgeräte. Das Unternehmen verkauft die verbleibenden Teile des Geschäftsbereichs nun an den japanischen Hersteller Funai.
Unterhaltungselektronik, Hersteller, Philips
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Funai Electric zahlt für die Übernahme von Philips' Abteilung für Hi-Fi-Anlagen und DVD-Player einen Preis von rund 150 Millionen Euro. Hinzu kommen regelmäßige Zahlungen an Philips für die Lizenzierung des Markennamens der Niederländer. Es wird also weiterhin Geräte mit dem Philips-Logo geben, weil Funai den Namen auch künftig verwenden will.

Der japanische Hersteller Funai hatte bereits im Jahr 2008 die amerikanische TV- und DVD-Sparte von Philips übernommen. Jetzt gehen zunächst die Abteilungen für Audio-, Multimedia- und Zubehör-Produkte an Funai über, bevor bis 2017 auch die Übernahme der verbleibenden Teile der Video-Abteilung abgeschlossen wird.

In Zukunft will Philips sich vollständig auf andere Branchen konzentrieren, darunter die Geschäftsbereiche für Healthcare, Leuchtmittel und Weiße Ware. Das Unternehmen machte jüngst hunderte Millionen Euro Verlust, was jedoch zum Großteil auf eine Kartellstrafe der EU zurückzuführen ist, die wegen Preisabsprachen bei Fernsehern verhängt wurde.

Die verlustreiche TV-Sparte von Philips wurde im letzten Jahr in ein neues Joint-Venture ausgelagert, an dem auch der in Hong Kong ansässige Hersteller TPV beteiligt ist.
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