Philips weist überraschend Milliardenverlust aus
Der in den Niederlanden ansässige Elektronikkonzern Philips hat seine Bilanz des zweiten Quartals 2011 vorgelegt und muss darin überraschend einen hohen Verlust ausweisen. Analysten hatten mit einem Plus von knapp 73 Millionen Euro gerechnet.
Der Verlust in Höhe von 1,345 Milliarden Euro entstand aufgrund von Abschreibungen sowie Wertminderungen in der Gesundheits- und Lichtsparte, erklärte die Geschäftsführung am heutigen Montag. Mit Hilfe eines neuen Sparprogramms sollen schon bald wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. Die Kosten sollen um 500 Millionen Euro gesenkt werden, meldet die Nachrichtenagentur 'Reuters'. Zudem sollen Aktien im Wert von zwei Milliarden Euro zurückgekauft werden.
Der Umsatz belief sich im zweiten Quartal 2011 auf 5,2 Milliarden Euro - zwei Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Firmenchef Frans van Houten erklärte, dass in der zweiten Jahreshälfte keine Wunder geschehen werden, die die Situation deutlich verbessern würden. Er macht interne Risiken und eine unsichere Wirtschaftsentwicklung dafür verantwortlich. Die geplanten Sparmaßnahmen könnten dafür sorgen, dass Stellen gestrichen werden müssen, so van Houten.
Bereits im April 2011 hatte sich Philips von seinem Produktionsbereich für Fernsehgeräte getrennt. Da der Bereich schon länger schwache Ergebnisse vorzuweisen hatten, drängten die Aktionäre zu dieser Entscheidung. Die Konkurrenz aus Asien sei zu stark geworden, hieß es damals als Begründung.
Der Umsatz belief sich im zweiten Quartal 2011 auf 5,2 Milliarden Euro - zwei Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Der Firmenchef Frans van Houten erklärte, dass in der zweiten Jahreshälfte keine Wunder geschehen werden, die die Situation deutlich verbessern würden. Er macht interne Risiken und eine unsichere Wirtschaftsentwicklung dafür verantwortlich. Die geplanten Sparmaßnahmen könnten dafür sorgen, dass Stellen gestrichen werden müssen, so van Houten.
Bereits im April 2011 hatte sich Philips von seinem Produktionsbereich für Fernsehgeräte getrennt. Da der Bereich schon länger schwache Ergebnisse vorzuweisen hatten, drängten die Aktionäre zu dieser Entscheidung. Die Konkurrenz aus Asien sei zu stark geworden, hieß es damals als Begründung.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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