Philips steigt nun gänzlich aus dem TV-Geschäft aus
Der niederländische Hersteller Philips hat bekannt gegeben, dass man sich nun komplett aus dem Geschäft mit Fernsehgeräten zurückzieht. Die letzten Anteile am Joint-Venture TP Vision werden an TPV Technology (China) abgegeben.
Bereits im April 2011 hat Philips 70 Prozent seiner TV-Produktion bzw. der dazugehörigen Unternehmensanteile am Joint-Venture TP Vision an die chinesische Holding TPV abgegeben, man selbst behielt die restlichen 30 Prozent in Form einer Minderheitsbeteiligung. Nun hat der traditionsreiche Hersteller auf seiner Webseite per Pressemitteilung bekannt gegeben, dass man sich auch von den verbleibenden 30 Prozent trennt.
Die Vereinbarung soll im Verlauf des ersten Quartals unterzeichnet und in der zweiten Jahreshälfte von 2014 vollzogen werden. Voraussetzung sind sowohl die Bewilligung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden als auch die Zustimmung der TPV-Aktionäre. Beides dürfte allerdings nur Formsache sein, da TPV schon jetzt die TP-Vision-Mehrheit besitzt und auch schon vor der Übernahme des 30-Prozent-Anteils der größte Produzent von Computerbildschirmen war.
Für den Markennamen Philips hat das keine Auswirkungen: TPV darf diesen auch weiterhin nutzen, die im Zuge des Joint-Ventures diesbezüglich geschlossene Vereinbarung bleibt aufrecht. Dadurch bekommt das niederländische Unternehmen einen Anteil von 2,2 Prozent der TPV-Verkäufe. Das gilt aber nur dann, wenn diese Einnahmen 40 Millionen Euro übersteigen, da dieser Betrag die vertraglich zugesicherte Mindest-Lizenzgebühr darstellt (bisher lag das Minimum bei 50 Millionen Euro).
Der Schritt von Philips kommt nicht überraschend: Schon 2011 wurde der TPV-Deal als De-facto-Verkauf angesehen, da die Niederländer seit Jahren mit Verlusten auf diesem Sektor gekämpft haben. Man musste sich - in einem inzwischen für alle Hersteller schwierigen, da übersättigten Markt - der asiatischen Konkurrenz geschlagen geben.
Die Vereinbarung soll im Verlauf des ersten Quartals unterzeichnet und in der zweiten Jahreshälfte von 2014 vollzogen werden. Voraussetzung sind sowohl die Bewilligung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden als auch die Zustimmung der TPV-Aktionäre. Beides dürfte allerdings nur Formsache sein, da TPV schon jetzt die TP-Vision-Mehrheit besitzt und auch schon vor der Übernahme des 30-Prozent-Anteils der größte Produzent von Computerbildschirmen war.
Für den Markennamen Philips hat das keine Auswirkungen: TPV darf diesen auch weiterhin nutzen, die im Zuge des Joint-Ventures diesbezüglich geschlossene Vereinbarung bleibt aufrecht. Dadurch bekommt das niederländische Unternehmen einen Anteil von 2,2 Prozent der TPV-Verkäufe. Das gilt aber nur dann, wenn diese Einnahmen 40 Millionen Euro übersteigen, da dieser Betrag die vertraglich zugesicherte Mindest-Lizenzgebühr darstellt (bisher lag das Minimum bei 50 Millionen Euro).
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