Copyright-Studie: Filesharer kein größeres Problem
Das Bewusstsein über Urheberrechte ist unter Internet-Nutzern bei weitem nicht so gering verbreitet, wie es die Propaganda der Medienbranche häufig Glauben machen will. Das zeigt eine neue Studie der American Assembly.
Die Untersuchung, die der Suchmaschinenkonzern Google finanziell unterstützte, kam zu dem Ergebnis, dass lediglich 15 Prozent der User es als angemessen empfinden, urheberrechtlich geschützte Inhalte im Internet gratis öffentlich verfügbar zu machen oder Links zu entsprechenden Angeboten auf Facebook zu verbreiten. Jeder Sechste hält es hingegen für in Ordnung, Werke im Freundeskreis auszutauschen und jeder Achte sieht hierfür im familiären Umfeld kein Problem. Wenig überraschend steigen die Werte jeweils an, je jünger die Gruppe der Befragten war.
Starke Gegensätze gibt es bei den Auffassungen darüber, wer für den Schutz der Urheberrechte im Internet zuständig sein soll. So befürwortete es beispielsweise eine knappe Mehrheit von 53 Prozent der Anwender in den USA, dass Suchmaschinen verpflichtet sein sollten, Links auf illegal angebotene Musikstücke und Videos zu blockieren. 42 Prozent der Nutzer lehnen dies hingegen strikt ab.
Wie auch schon andere Studien in diesem Themenfeld ergab sich auch hier das Ergebnis, dass die Nutzer von Filesharing-Diensten überdurchschnittlich viel für den Kauf von Inhalten ausgeben. Konkret liegen ihre Ausgaben im Schnitt um 30 Prozent höher als bei Anwendern, die keine Tauschbörsen verwenden.
Die Untersuchung der eigentlich vorhandenen Musik in Form von Dateien zeigte auch ganz praktisch, dass Filesharer nicht Unmengen von illegal beschaffter Musik horten, während andere User brav ihre Inhalte einkaufen. So fanden sich bei den Usern von Tauschbörsen im Mittel 2.000 Songs auf der Festplatte, von denen 760, also 38 Prozent, legal erworben waren. Bei Anwendern, die nicht auf Filesharing zurückgreifen befanden sich auf den Speichermedien durchschnittlich 1.300 Titel, von denen 582 (45 Prozent) gekauft waren. Die übrigen hatten sich die Nutzer zumeist von CDs gerippt, die von Freunden ausgeborgt waren.
Starke Gegensätze gibt es bei den Auffassungen darüber, wer für den Schutz der Urheberrechte im Internet zuständig sein soll. So befürwortete es beispielsweise eine knappe Mehrheit von 53 Prozent der Anwender in den USA, dass Suchmaschinen verpflichtet sein sollten, Links auf illegal angebotene Musikstücke und Videos zu blockieren. 42 Prozent der Nutzer lehnen dies hingegen strikt ab.
Wie auch schon andere Studien in diesem Themenfeld ergab sich auch hier das Ergebnis, dass die Nutzer von Filesharing-Diensten überdurchschnittlich viel für den Kauf von Inhalten ausgeben. Konkret liegen ihre Ausgaben im Schnitt um 30 Prozent höher als bei Anwendern, die keine Tauschbörsen verwenden.
Die Untersuchung der eigentlich vorhandenen Musik in Form von Dateien zeigte auch ganz praktisch, dass Filesharer nicht Unmengen von illegal beschaffter Musik horten, während andere User brav ihre Inhalte einkaufen. So fanden sich bei den Usern von Tauschbörsen im Mittel 2.000 Songs auf der Festplatte, von denen 760, also 38 Prozent, legal erworben waren. Bei Anwendern, die nicht auf Filesharing zurückgreifen befanden sich auf den Speichermedien durchschnittlich 1.300 Titel, von denen 582 (45 Prozent) gekauft waren. Die übrigen hatten sich die Nutzer zumeist von CDs gerippt, die von Freunden ausgeborgt waren.
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