Frankreich: DSL-Provider blockt Werbung im Netz
Einer der größten Internet-Service-Provider (ISP) aus dem Nachbarland Frankreich hat sich dazu entschlossen, für seine Kunden die Werbung auf den verschiedenen Internetseiten automatisch zu blockieren.
Nähere Informationen zu dieser von Free, so der Name des Zugangsproviders, vorgenommenen Änderungen gehen aus einem Artikel von 'Rude Baguette' hervor. Konkret bezieht man sich dabei auf die Kunden, welche eine FreeBox verwenden. Es handelt sich dabei um ein ADSL-Modem von Free, welches verwendet wird, um einen Zugang zum Internet bei diesem Provider herstellen zu können.
Mehr als fünf Millionen Kunden von Free sollen demnach auf vielen Webseiten im Internet keine Werbung mehr sehen. Dies scheint jedoch nicht auf alle Web-Angebote zuzutreffen. Free-Kunden, die beispielsweise die Internetpräsenz der Tageszeitung Le Monde besuchen, sollen nach wie vor Werbemittel zu sehen bekommen. 'TheNextWeb.com' macht darauf aufmerksam, dass der Free-Chef Xavier Niel einen beträchtlichen Unternehmensanteil an der Tageszeitung hat.
Siehe auch: Werbung soll Nutzer über Geräte hinweg verfolgen
Grundsätzlich bietet Free den Kunden eine Opt-out-Option an. Das bedeutet, dass man sich freiwillig dazu entscheiden kann, auf den automatischen Werbeblocker zu verzichten. Entsprechende Einstellungen lassen sich über eine Webseite des Internetproviders vornehmen.
Den Betreibern von Webseiten, die sich auf die Schaltung von Werbeanzeigen zur Generierung von Einnahmen verlassen, gehen auf diese Weise natürlich auch die Einnahmen verloren. Der ISP selbst hat sich bisher nicht offiziell zu den Beweggründen für diese Entscheidung geäußert.
Mehr als fünf Millionen Kunden von Free sollen demnach auf vielen Webseiten im Internet keine Werbung mehr sehen. Dies scheint jedoch nicht auf alle Web-Angebote zuzutreffen. Free-Kunden, die beispielsweise die Internetpräsenz der Tageszeitung Le Monde besuchen, sollen nach wie vor Werbemittel zu sehen bekommen. 'TheNextWeb.com' macht darauf aufmerksam, dass der Free-Chef Xavier Niel einen beträchtlichen Unternehmensanteil an der Tageszeitung hat.
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Grundsätzlich bietet Free den Kunden eine Opt-out-Option an. Das bedeutet, dass man sich freiwillig dazu entscheiden kann, auf den automatischen Werbeblocker zu verzichten. Entsprechende Einstellungen lassen sich über eine Webseite des Internetproviders vornehmen.
Den Betreibern von Webseiten, die sich auf die Schaltung von Werbeanzeigen zur Generierung von Einnahmen verlassen, gehen auf diese Weise natürlich auch die Einnahmen verloren. Der ISP selbst hat sich bisher nicht offiziell zu den Beweggründen für diese Entscheidung geäußert.
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