Google: Gute Gewinne, aber großes Motorola-Minus
Der US-Internetkonzern Google hat die Erwartungen der Börse einmal mehr erfüllt und heute Geschäftszahlen für das vierte Quartal des Jahres 2013 veröffentlicht, die deutlich über denen des Vorjahreszeitraums liegen.
Wie Google mitteilte, erwirtschaftete man im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2013 einen Umsatz in Höhe von 16,86 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn lag bei 12,01 Dollar pro Aktie beziehungsweise 3,38 Milliarden Dollar insgesamt. Einzig beim Gewinn pro Aktie wurden die Märkte leicht enttäuscht, der Börsenkurs von Google reagierte aber dennoch mit einem Anstieg auf die jüngsten Zahlen des Unternehmens.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte Google die Zahl der bezahlten Werbeklicks im Jahr 2013 um ganze 31 Prozent steigern, wobei der Wert für die "Kosten pro Klick" gegen 2012 um 11 Prozent zurückging. Im Licht der erst gestern bekanntgegebenen Übernahme von Motorola durch den chinesischen Computerkonzern Lenovo steht derzeit aber ohnehin vor allem die Geschäftsentwicklung bei der nun ehemaligen Google-Tochter im Mittelpunkt des Interesses.
Der Smartphone-Hersteller, den Google im Jahr 2012 im Rahmen eines überraschenden Milliarden-Deals aufgekauft hatte, musste im vierten Quartal 2013 einen Verlust von ganzen 384 Millionen Dollar verzeichnen. Der Verlust stieg damit gegenüber dem Minus von 248 Millionen Dollar im letzten Quartal noch einmal kräftig an. Der Verkauf an Lenovo kommt daher offenbar keineswegs überraschend.
Google führt die Steigerung seines Gewinns vor allem auf den erfolgreichen Verkauf von Inhalten und Apps über den Play Store zurück, erklärte Finanzchef Patrick Pichette. Auch die Einführung des zusammen mit LG entwickelten Smartphones Nexus 5 und die Nachfrage für den Streaming-Stick Chromecast halfen offenbar, die Einnahmen zu steigern. Ein großer Teil des Wachstums sei so auch auf die Hardware-Verkäufe über den Play Store zurückzuführen, sagte Pichette außerdem.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte Google die Zahl der bezahlten Werbeklicks im Jahr 2013 um ganze 31 Prozent steigern, wobei der Wert für die "Kosten pro Klick" gegen 2012 um 11 Prozent zurückging. Im Licht der erst gestern bekanntgegebenen Übernahme von Motorola durch den chinesischen Computerkonzern Lenovo steht derzeit aber ohnehin vor allem die Geschäftsentwicklung bei der nun ehemaligen Google-Tochter im Mittelpunkt des Interesses.
Der Smartphone-Hersteller, den Google im Jahr 2012 im Rahmen eines überraschenden Milliarden-Deals aufgekauft hatte, musste im vierten Quartal 2013 einen Verlust von ganzen 384 Millionen Dollar verzeichnen. Der Verlust stieg damit gegenüber dem Minus von 248 Millionen Dollar im letzten Quartal noch einmal kräftig an. Der Verkauf an Lenovo kommt daher offenbar keineswegs überraschend.
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