Intel: Xeon Phi-Prozessoren mit 60+ Kernen sind da
Rund zwei Jahre nach der ersten Ankündigung hat der Chiphersteller Intel nun seinen ersten Xeon Phi-Prozessor ins Rennen geschickt. Die Chips dieser Serie sind mit nicht weniger als jeweils mindestens 60 Kernen ausgestattet.
Die unter dem Codenamen "Knights Corner" entwickelte CPU ist für den Einsatz in Servern und Supercomputern konzipiert, die entsprechend hohe Rechenleistungen benötigen. So erreichen die schnellsten Prozessoren dieser Klasse bereits pro Stück eine Performance von ein Teraflops. Sie stellen damit einen wichtigen Teil von Intels Beitrag zur Konstruktion der ersten Supercomputer im Exaflops-Bereich bis zum Jahr 2018 dar.
Die ersten Phi-Chips liefert Intel allerdings erst einmal für den Stampede-Rechner, der am Texas Advanced Computing Center (TACC) gebaut wird. Dort sollen die CPUs an der Seite von Xeon E5-Prozessoren arbeiten und die Maschine zu einer Leistung von 10 Petaflops treiben.
Die Architektur des Phi stellt eine Mischung aus x86- und Vektor-Kernen dar. Sie ist damit als direkte Konkurrenz zu den Tesla-Prozessoren von Nvidia zu sehen, die bereits in größerem Umfang in Supercomputern zum Einsatz kommen. Damit hat der weltweit größte Halbleiter-Konzern endlich ein Produkt in der Hand, mit dem man hier mithalten kann.
Das erste in Serie hergestellte Produkt ist der Xeon Phi 5110P. Dieser ist mit 60 Kernen ausgestattet, die jeweils mit 1,05 Gigahertz Taktung arbeiten. Der Chip bringt es so pro Stück erst einmal auf eine Leistung von 1,011 Gigaflops. Im ersten Halbjahr 2013 sollen dann weitere Modelle verfügbar sein - unter anderem eben auch ein Chip, der in den Teraflops-Bereich vordringt.
Intel stellt im Rahmen der Phi-Reihe aber nicht nur die Chips selbst zur Verfügung, sondern auch eine Reihe von Entwickler-Tools. Diese sollen es nach Angaben des Unternehmens beispielsweise ermöglichen, bestehende x86-Anwendungen einfach neu zu kompilieren und so automatisch für den Einsatz auf den neuen Prozessoren zu optimieren.
Die ersten Phi-Chips liefert Intel allerdings erst einmal für den Stampede-Rechner, der am Texas Advanced Computing Center (TACC) gebaut wird. Dort sollen die CPUs an der Seite von Xeon E5-Prozessoren arbeiten und die Maschine zu einer Leistung von 10 Petaflops treiben.
Die Architektur des Phi stellt eine Mischung aus x86- und Vektor-Kernen dar. Sie ist damit als direkte Konkurrenz zu den Tesla-Prozessoren von Nvidia zu sehen, die bereits in größerem Umfang in Supercomputern zum Einsatz kommen. Damit hat der weltweit größte Halbleiter-Konzern endlich ein Produkt in der Hand, mit dem man hier mithalten kann.
Das erste in Serie hergestellte Produkt ist der Xeon Phi 5110P. Dieser ist mit 60 Kernen ausgestattet, die jeweils mit 1,05 Gigahertz Taktung arbeiten. Der Chip bringt es so pro Stück erst einmal auf eine Leistung von 1,011 Gigaflops. Im ersten Halbjahr 2013 sollen dann weitere Modelle verfügbar sein - unter anderem eben auch ein Chip, der in den Teraflops-Bereich vordringt.
Intel stellt im Rahmen der Phi-Reihe aber nicht nur die Chips selbst zur Verfügung, sondern auch eine Reihe von Entwickler-Tools. Diese sollen es nach Angaben des Unternehmens beispielsweise ermöglichen, bestehende x86-Anwendungen einfach neu zu kompilieren und so automatisch für den Einsatz auf den neuen Prozessoren zu optimieren.
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Christian Kahle
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