Zynga gibt Stellenabbau und Aus für Spiele bekannt
Zynga, Entwickler von Social Games wie Farmville und Mafia Wars, muss nun zum ersten Mal in seiner noch recht jungen Geschichte Stellenstreichungen bekannt geben. Zudem teilte man mit, dass man 13 ältere, aber nicht näher genannte Titel demnächst einstellen wird.
Einen Tag vor der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse hat Zynga ein Memo an seine Mitarbeiter veröffentlicht, welches andeutet, dass es um das Spiele-Unternehmen alles andere als gut steht. So schreibt Zynga-CEO Mark Pincus im offiziellen 'Zynga-Blog', dass man "eine Reihe an Veränderungen zur Straffung der Struktur" durchführen müsse, dazu zählten leider auch "harte Entscheidungen".
Das betrifft vor allem Studio-Schließungen und Entlassungen: Beschlossene Sache ist bereits das Aus für die Entwickler-Büros in Boston, zudem erwägt Zynga, seine Studios in Großbritannien und Japan dicht zu machen. In Zahlen bedeutet das eine rund fünfprozentige Kürzung der Vollzeit-Angestellten.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' schreibt, kommt diese Zynga-Notbremsung und "fundamentale Veränderung" nicht überraschend: Das Unternehmen habe kurz vor seinem Börsengang im vergangenen Dezember einen "aggressiven Expansionskurs" betrieben und jede Menge Leute angestellt bzw. diverse Übernahme-Deals abgeschlossen.
Auch nach dem Börsengang verfolgte Zynga eine risikoreiche Strategie und ließ sich im März 2012 die Übernahme des Spielestudios OMGPOP 180 Millionen Dollar kosten. Das ging jedoch nicht auf, woraufhin Zynga Abschreibungen in Höhe von 90 Millionen Dollar vornehmen musste.
Pincus gab außerdem an, dass man 13 Zynga-Titel "in den Sonnenuntergang" schicken, also einstellen werde. Welche genau das sein werden, schreibt der CEO aber nicht. Ein weiterer Grund für die Schwierigkeiten von Zynga ist die immer geringer werdende Abhängigkeit des sozialen Netzwerks Facebook: Bis vor kurzem waren die Social Games noch ein Umsatz-Zugpferd von Facebook, das Netzwerk löst sich aber immer mehr davon. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass Facebook schön langsam auf dem mobilen Markt Fuß fasst und die Browser-Games von Zynga nicht mehr so stark benötigt wie noch vor ein paar Monaten bzw. Jahren.
Das betrifft vor allem Studio-Schließungen und Entlassungen: Beschlossene Sache ist bereits das Aus für die Entwickler-Büros in Boston, zudem erwägt Zynga, seine Studios in Großbritannien und Japan dicht zu machen. In Zahlen bedeutet das eine rund fünfprozentige Kürzung der Vollzeit-Angestellten.
Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' schreibt, kommt diese Zynga-Notbremsung und "fundamentale Veränderung" nicht überraschend: Das Unternehmen habe kurz vor seinem Börsengang im vergangenen Dezember einen "aggressiven Expansionskurs" betrieben und jede Menge Leute angestellt bzw. diverse Übernahme-Deals abgeschlossen.
Auch nach dem Börsengang verfolgte Zynga eine risikoreiche Strategie und ließ sich im März 2012 die Übernahme des Spielestudios OMGPOP 180 Millionen Dollar kosten. Das ging jedoch nicht auf, woraufhin Zynga Abschreibungen in Höhe von 90 Millionen Dollar vornehmen musste.
Pincus gab außerdem an, dass man 13 Zynga-Titel "in den Sonnenuntergang" schicken, also einstellen werde. Welche genau das sein werden, schreibt der CEO aber nicht. Ein weiterer Grund für die Schwierigkeiten von Zynga ist die immer geringer werdende Abhängigkeit des sozialen Netzwerks Facebook: Bis vor kurzem waren die Social Games noch ein Umsatz-Zugpferd von Facebook, das Netzwerk löst sich aber immer mehr davon. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass Facebook schön langsam auf dem mobilen Markt Fuß fasst und die Browser-Games von Zynga nicht mehr so stark benötigt wie noch vor ein paar Monaten bzw. Jahren.
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