Ärzte: Bildschirme bergen große Risiken für Kinder
Britische Ärzte haben in einem renommierten medizinischen Magazin dazu aufgefordert, die Zeiten, die Kinder vor dem Fernseher oder einem Computer verbringen, klar einzugrenzen. Ansonsten würden ernste körperliche Schäden drohen.
Aktuell sitzen britische Jugendliche durchschnittlich sechs Stunden am Tag vor einem Bildschirm. In Nordamerika sind es sogar bis zu acht Stunden. Und dies, obwohl beispielsweise in den USA die staatlichen Gesundheitsbehörden Richtlinien zu einer Begrenzung der Zeiten aufgestellt haben, die in Großbritannien so nicht existieren.
Wie die Ärzte nun im 'British Medical Journal' berichteten, hätte Langzeitstudien gezeigt, dass zu viel Zeit vor dem Bildschirm in jungen Jahren später zu ernsten gesundheitlichen Risiken führen kann. Das Risiko negativer Auswirkungen wie Übergewicht und Herzproblemen sei bereits bei einer durchschnittlichen Nutzungszeit von zwei Stunden erwiesenermaßen deutlich erhöht.
Wie die Forschungen weiter zeigten, ist es außerdem ratsam, Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren überhaupt nicht vor den Fernseher zu setzen. Denn in dieser Zeit werden wichtige Weichen für die Entwicklung des Gehirns gestellt. Ideal ist hier eine direkte Kommunikation mit den Eltern und eine direkte Beschäftigung mit Spielzeugen, die konkrete Erfahrungen einbrächten. Ein Bildschirm könne diese nicht liefern.
"Ob es Mobiltelefone, Spielekonsolen, Fernseher oder Laptops sind - die technologischen Fortschritte führen dazu, dass Kinder mehr Zeit als je zuvor vor Bildschirmen verbringen. Wir, wie auch Kinderärzte in anderen Ländern, machen uns zunehmend Sorgen darum, wie dies die Entwicklung der Gehirne von Kindern und jungen Menschen beeinflusst", erklärte Mitch Blair, der am Royal College of Paediatrics and Child Health für Gesundheitsaufklärung zuständig ist, gegenüber dem 'Guardian'.
In den USA hat das Gesundheitsministerium bereits auf die neuesten Untersuchungen zu dem Thema reagiert. Hier wurde die Halbierung der Bildschirmzeiten von Kindern bereits als Ziel mit hoher Priorität benannt. Außerdem soll durch Aufklärung der Eltern eine deutliche Steigerung der Rate an Kleinkindern erreicht werden, die zumindest an Wochentagen überhaupt nicht mehr vor dem Bildschirm sitzen.
Wie die Ärzte nun im 'British Medical Journal' berichteten, hätte Langzeitstudien gezeigt, dass zu viel Zeit vor dem Bildschirm in jungen Jahren später zu ernsten gesundheitlichen Risiken führen kann. Das Risiko negativer Auswirkungen wie Übergewicht und Herzproblemen sei bereits bei einer durchschnittlichen Nutzungszeit von zwei Stunden erwiesenermaßen deutlich erhöht.
Wie die Forschungen weiter zeigten, ist es außerdem ratsam, Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren überhaupt nicht vor den Fernseher zu setzen. Denn in dieser Zeit werden wichtige Weichen für die Entwicklung des Gehirns gestellt. Ideal ist hier eine direkte Kommunikation mit den Eltern und eine direkte Beschäftigung mit Spielzeugen, die konkrete Erfahrungen einbrächten. Ein Bildschirm könne diese nicht liefern.
"Ob es Mobiltelefone, Spielekonsolen, Fernseher oder Laptops sind - die technologischen Fortschritte führen dazu, dass Kinder mehr Zeit als je zuvor vor Bildschirmen verbringen. Wir, wie auch Kinderärzte in anderen Ländern, machen uns zunehmend Sorgen darum, wie dies die Entwicklung der Gehirne von Kindern und jungen Menschen beeinflusst", erklärte Mitch Blair, der am Royal College of Paediatrics and Child Health für Gesundheitsaufklärung zuständig ist, gegenüber dem 'Guardian'.
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Christian Kahle
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