Kim Dotcom vermutet weitere Überwachungsaktion
Der Gründer der geschlossenen Filehosting-Plattform Megaupload, Kim Dotcom, spekuliert laut einem Bericht von 'Torrentfreak' über möglicherweise umfassendere Spionageaktionen der Behörden als bisher angenommen.
In den Augen von Kim Dotcom liegt es nahe, dass weitere Überwachungsmaßnahmen ergriffen wurden, da er eine Verzögerung beim Spielen von Modern Warfare 3 im Oktober des letzten Jahres über seinen 100-Mbit-Internetanschluss feststellte. Die Verbindung zu den Servern musste beispielsweise mehr Hops als bisher üblich überschreiten.
Wegen den zunächst angenommenen Störungen hat er sich an Techniker und seinen Internetprovider gewendet und wollte die Ursache dafür ausfindig machen lassen. Den Grund für diese Störung konnten die Experten allerdings nicht nachvollziehen. Inzwischen ergibt dieses Phänomen durchaus Sinn, meint Dotcom.
Aufmerksam wurde er auf diese technischen Probleme nach der Rückkehr von einer Reise aus Hong Kong. Damals bemerkte er von 60 auf 90 Millisekunden gestiegene Latenzzeiten. Auf solche Umstände hatte der Spieler von Modern Warfare 3 ein besonders wachsames Auge.
Siehe auch: Megabox: Video zeigt Dotcoms neuen Musik-Dienst
Der Megaupload-Gründer ist ferner sogar überzeugt davon, dass ihn die zuständige Behörde, das Government Communications Security Bureau, schon zu diesem Zeitpunkt überwacht und seinen Internetverkehr entsprechend umgeleitet hat. Sollte sich dies tatsächlich bewahrheiten, so wären getroffene Zeugenaussagen von Mitarbeitern der Behörde vor Gericht falsch gewesen.
John Key, der neuseeländische Premierminister, hat sich erst kürzlich öffentlich bei Kim Dotcom und den Neuseeländern entschuldigt. Von den Nachrichtendiensten seines Landes erwartet der Premier, dass sie ausschließlich im Rahmen des Gesetzes operieren.
Wegen den zunächst angenommenen Störungen hat er sich an Techniker und seinen Internetprovider gewendet und wollte die Ursache dafür ausfindig machen lassen. Den Grund für diese Störung konnten die Experten allerdings nicht nachvollziehen. Inzwischen ergibt dieses Phänomen durchaus Sinn, meint Dotcom.
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Der Megaupload-Gründer ist ferner sogar überzeugt davon, dass ihn die zuständige Behörde, das Government Communications Security Bureau, schon zu diesem Zeitpunkt überwacht und seinen Internetverkehr entsprechend umgeleitet hat. Sollte sich dies tatsächlich bewahrheiten, so wären getroffene Zeugenaussagen von Mitarbeitern der Behörde vor Gericht falsch gewesen.
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