Gut, aber...: Microsoft-Mitgründer testet Windows 8
Microsoft-Mitgründer Paul Allen hat einen eigenen Testbericht über Windows 8 veröffentlicht, in dem er seine Erfahrungen mit dem neuen Betriebssystem schildert und einige Tipps zum Umgang damit gibt. Insgesamt zeigte er sich mit der Software weitestgehend zufrieden.
Paul Allen, der seit langem nicht mehr für den von ihm zusammen mit Bill Gates gegründeten Softwarekonzern arbeitet, beschäftigte sich für seine Review mit der Windows 8 Release Preview. Sein Artikel schildert also seine Eindrücke beim Umgang mit der letzten großen Vorabversion und nicht mit der seit einigen Wochen erhältlichen finalen Ausgabe von Windows 8.
Bei der Nutzung von Windows 8 bedürfe es einer "kurzen Gewöhnungszeit", bevor sich die Nutzer mit dem neuen "bimodalen" Betriebssystem vertraut gemacht hätten und dieses komfortabel einsetzen können, so Allens Einschätzung. Wer Windows 8 auf einem Desktop-PC verwendet, müsse nur "einige kleine Anpassungen und Tweaks" vornehmen, um schnell mit der neuen Windows-Version klarzukommen.
Drittanbieter von Software für Windows 8 werden sich seiner Meinung nach schnell an die Eigenheiten des neuen Betriebssystems gewöhnen und damit beginnen, Anwendungen zu schaffen und zu vertreiben, die einige der verbleibenden Ecken und Kanten glätten helfen, schrieb Allen weiter. So gebe es zum Beispiel bereits eine App, die ein Live-Tile erstellt, um sich direkt auf dem Startscreen die Uhrzeit anzeigen zu lassen.
Gerade auf Tablets eröffne Windows 8 diverse neue Möglichkeiten. So sei die als "Modern UI" (ehemals "Metro") bezeichnete Oberfläche elegant, reaktionsfreudig und im Vergleich zu anderen Tablet-Betriebssystemen durchaus konkurrenzfähig. Durch die Möglichkeit auf einem Tablet zum altbekannten Desktop umzuschalten, ergebe sich für mobile Anwender eine große Flexibilität, um traditionelle Anwendungen zu nutzen und auch von unterwegs effizient und produktiv zu arbeiten, so Allen.
Die Touch-Bedienung sei eine natürliche Entwicklung in der Evolution der Betriebssysteme und er sei sicher, dass Windows 8 die beste Mischung aus alten Windows-Features und einer sehr vielversprechenden Zukunft bieten könne. Windows 8 sei "innovativ" und schneller als Windows 7, doch es gebe auch einige "verwirrende Aspekte".
So sei die parallele Existenz von Touch- und Desktop-Versionen einiger Anwendungen teilweise Ursache von Verwirrung, wie etwa im Fall des Internet Explorer und der Funktionen zum Umgang mit Dateien, weil diese mit beiden Varianten der jeweiligen Programme geöffnet werden können. Wer zum Beispiel einen PDF-Anhang mit Outlook auf dem Desktop öffne, bekomme den im "Modern UI"-Stil gehaltenen Microsoft Reader angezeigt - und nicht etwa den Acrobat Reader von Adobe.
Die Rückkehr auf den Desktop verlange beim Schließen des Dokuments dann einen manuellen Wechsel durch den Anwender. Abhilfe könne hier die Verknüpfung einzelner Dateiformate mit der jeweils gewünschen Version einer Anwendung zu deren Öffnung schaffen, empfiehlt Allen den Nutzern von Windows 8. Probleme hatte er auch mit der Verwendung mehrerer Monitore an einem Rechner.
Außerdem gefiel ihm die Entscheidung nicht, dem Nutzer die Wahl zwischen einem direkten Start zum Desktop oder zum Startscreen der "Modern UI" nicht selbst zu überlassen. Paul Allen war von 1975 bis 1983 im Vorstand von Microsoft tätig. Seitdem ist er an diversen Unternehmen beteiligt und Besitzer einiger US-Sportmannschaften. Sein Vermögen beläuft sich derzeit auf gut 14 Milliarden US-Dollar.
Weitere Informationen: Paul's take on Windows 8
Bei der Nutzung von Windows 8 bedürfe es einer "kurzen Gewöhnungszeit", bevor sich die Nutzer mit dem neuen "bimodalen" Betriebssystem vertraut gemacht hätten und dieses komfortabel einsetzen können, so Allens Einschätzung. Wer Windows 8 auf einem Desktop-PC verwendet, müsse nur "einige kleine Anpassungen und Tweaks" vornehmen, um schnell mit der neuen Windows-Version klarzukommen.
Drittanbieter von Software für Windows 8 werden sich seiner Meinung nach schnell an die Eigenheiten des neuen Betriebssystems gewöhnen und damit beginnen, Anwendungen zu schaffen und zu vertreiben, die einige der verbleibenden Ecken und Kanten glätten helfen, schrieb Allen weiter. So gebe es zum Beispiel bereits eine App, die ein Live-Tile erstellt, um sich direkt auf dem Startscreen die Uhrzeit anzeigen zu lassen.
Gerade auf Tablets eröffne Windows 8 diverse neue Möglichkeiten. So sei die als "Modern UI" (ehemals "Metro") bezeichnete Oberfläche elegant, reaktionsfreudig und im Vergleich zu anderen Tablet-Betriebssystemen durchaus konkurrenzfähig. Durch die Möglichkeit auf einem Tablet zum altbekannten Desktop umzuschalten, ergebe sich für mobile Anwender eine große Flexibilität, um traditionelle Anwendungen zu nutzen und auch von unterwegs effizient und produktiv zu arbeiten, so Allen.
Die Touch-Bedienung sei eine natürliche Entwicklung in der Evolution der Betriebssysteme und er sei sicher, dass Windows 8 die beste Mischung aus alten Windows-Features und einer sehr vielversprechenden Zukunft bieten könne. Windows 8 sei "innovativ" und schneller als Windows 7, doch es gebe auch einige "verwirrende Aspekte".
So sei die parallele Existenz von Touch- und Desktop-Versionen einiger Anwendungen teilweise Ursache von Verwirrung, wie etwa im Fall des Internet Explorer und der Funktionen zum Umgang mit Dateien, weil diese mit beiden Varianten der jeweiligen Programme geöffnet werden können. Wer zum Beispiel einen PDF-Anhang mit Outlook auf dem Desktop öffne, bekomme den im "Modern UI"-Stil gehaltenen Microsoft Reader angezeigt - und nicht etwa den Acrobat Reader von Adobe.
Die Rückkehr auf den Desktop verlange beim Schließen des Dokuments dann einen manuellen Wechsel durch den Anwender. Abhilfe könne hier die Verknüpfung einzelner Dateiformate mit der jeweils gewünschen Version einer Anwendung zu deren Öffnung schaffen, empfiehlt Allen den Nutzern von Windows 8. Probleme hatte er auch mit der Verwendung mehrerer Monitore an einem Rechner.
Außerdem gefiel ihm die Entscheidung nicht, dem Nutzer die Wahl zwischen einem direkten Start zum Desktop oder zum Startscreen der "Modern UI" nicht selbst zu überlassen. Paul Allen war von 1975 bis 1983 im Vorstand von Microsoft tätig. Seitdem ist er an diversen Unternehmen beteiligt und Besitzer einiger US-Sportmannschaften. Sein Vermögen beläuft sich derzeit auf gut 14 Milliarden US-Dollar.
Weitere Informationen: Paul's take on Windows 8
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