Infrarot-Schnittstelle auf 1 Gbit/s hochgetrieben
Die bereits vor Jahren von schnelleren Alternativen abgelöste Infrarot-Schnittstelle könnte ein Comeback erleben. Denn am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden wurde nun eine neue Generation entwickelt, die Datenübertragungen von bis zu einem Gigabit pro Sekunde zulässt.
Damit ist die Technologie bedeutend schneller als Bluetooth und sogar als die heute gebräuchlichen WLANs. Das liegt vor allem an einer schnellen Signalverarbeitung. Denn das Nadelöhr sind das Ver- und Entschlüsseln der Daten für den Versand durch die Luft.
Für den Fraunhofer-Forscher Frank Deicke und sein Team bestand die Herausforderung also darin, eine kleines Infrarot-Modul zu bauen, dessen Hard- und Software an dieser Stelle schnell arbeiten. Zudem sollte der Rechenaufwand möglichst gering sein, um in mobilen Endgeräten Strom zu sparen.
"Letztlich haben wir das durch kluges Kombinieren verschiedener technischer Lösungen erreicht", sagte Deicke. So kommt hier beispielsweise ein Transceiver zum Einsatz, in dem nun ein Laser die Kommunikationssignale erzeugt. Die integrierten Decoder sind außerdem mit modernen Fehlerkorrekturmechanismen bestückt.
Gegenüber anderen drahtlosen Technologien hat Infrarot allerdings weiterhin den Nachteil, dass zwei kommunizierende Geräte einander sehen müssen. Deicke sieht darin aber kein Problem. "Man legt die Kamera oder das Smartphone einfach direkt neben den Computer oder den Laptop", erklärte er. Nach wenigen Sekunden sei beispielsweise ein Video übertragen.
Die Entwickler haben die Technologie inzwischen bei der Infrared Data Association als Standard-Vorschlag eingereicht. Die Standardisierung ist letztlich die Voraussetzung, um ihren breiten Einsatz in der Industrie zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass nicht nur vereinzelte, exotische Geräte mit der Schnittstelle ausgestattet sind.
Auf Basis der aktuellen Technologie sollen auch noch deutlich schnellere Verbindungen möglich sein. "Mit unserem aktuellen Infrarot-Modul zeigen wir bereits, dass die Infrarot-Technologie herkömmliche Standards weit hinter sich lassen kann. Für die Zukunft wollen wir die Leistung noch steigern", so Deicke. Im Labor hat man es bereits geschafft, die Bandbreite auf 3 Gigabit pro Sekunde hochzutreiben. Eine Übertragungsrate von 10 Gigabit pro Sekunde wird außerdem als durchaus realistisches Ziel angesehen.
Für den Fraunhofer-Forscher Frank Deicke und sein Team bestand die Herausforderung also darin, eine kleines Infrarot-Modul zu bauen, dessen Hard- und Software an dieser Stelle schnell arbeiten. Zudem sollte der Rechenaufwand möglichst gering sein, um in mobilen Endgeräten Strom zu sparen.
"Letztlich haben wir das durch kluges Kombinieren verschiedener technischer Lösungen erreicht", sagte Deicke. So kommt hier beispielsweise ein Transceiver zum Einsatz, in dem nun ein Laser die Kommunikationssignale erzeugt. Die integrierten Decoder sind außerdem mit modernen Fehlerkorrekturmechanismen bestückt.
Gegenüber anderen drahtlosen Technologien hat Infrarot allerdings weiterhin den Nachteil, dass zwei kommunizierende Geräte einander sehen müssen. Deicke sieht darin aber kein Problem. "Man legt die Kamera oder das Smartphone einfach direkt neben den Computer oder den Laptop", erklärte er. Nach wenigen Sekunden sei beispielsweise ein Video übertragen.
Die Entwickler haben die Technologie inzwischen bei der Infrared Data Association als Standard-Vorschlag eingereicht. Die Standardisierung ist letztlich die Voraussetzung, um ihren breiten Einsatz in der Industrie zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass nicht nur vereinzelte, exotische Geräte mit der Schnittstelle ausgestattet sind.
Auf Basis der aktuellen Technologie sollen auch noch deutlich schnellere Verbindungen möglich sein. "Mit unserem aktuellen Infrarot-Modul zeigen wir bereits, dass die Infrarot-Technologie herkömmliche Standards weit hinter sich lassen kann. Für die Zukunft wollen wir die Leistung noch steigern", so Deicke. Im Labor hat man es bereits geschafft, die Bandbreite auf 3 Gigabit pro Sekunde hochzutreiben. Eine Übertragungsrate von 10 Gigabit pro Sekunde wird außerdem als durchaus realistisches Ziel angesehen.
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Christian Kahle
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