IT: Spanier und Griechen suchen hier nach Jobs
Die akute Krise in vielen südeuropäischen Ländern führt inzwischen dazu, dass die Zahlen von Bewerbern aus diesen Regionen bei den deutschen Technologie-Unternehmen deutlich ansteigen. Das teilte der IT-Branchenverband BITKOM auf Grundlage einer Umfrage unter seinen Mitgliedsfirmen mit.
Fast jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) habe demnach in den vergangenen Monaten mehr Bewerbungen von Arbeitnehmern und Hochschul-Absolventen aus Griechenland, Portugal, Spanien oder Italien erhalten. Denn diese müssen zunehmend ihre Heimat verlassen, wenn sie eine berufliche Perspektive haben wollen.
"Deutsche Technologieanbieter können den von der Krise in ihren Ländern betroffenen Menschen eine Perspektive bieten", kommentierte BITKOM-Präsident Dieter Kempf die Situation. Dabei treten aber auch ganz eigene Probleme auf: "In vielen Fällen fehlen allerdings Sprachkenntnisse, was eine Einstellung erschwert", so Kempf.
Der BITKOM-Umfrage zufolge berichtet mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen im ITK-Bereich (57 Prozent), dass für offene Stellen kein geeignetes Personal zu finden sei. Derzeit gibt es in Deutschland rund 38.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, die nicht oder nur sehr schwierig zu besetzen sind. Daher kommen den Unternehmen die Fachkräfte aus Südeuropa gerade recht.
Spanien hat gerade erst einen negativen Weltrekord in Sachen Arbeitslosigkeit aufgestellt. Die Erwerbslosenquote liegt in dem Land bei 24,5 Prozent. Griechenland kommt aktuell auf 22,3 Prozent. Besonders betroffen sind in beiden Ländern die Jugendlichen. In der Altersgruppe bis 24 Jahren liegt die Arbeitslosenquote jeweils klar über der 50-Prozent-Marke. Entsprechend sind die jungen Menschen regelrecht gezwungen, im Ausland ihr Glück zu suchen, wenn sie sich eine berufliche Perspektive und vielleicht auch eine Familie aufbauen wollen. Für die Volkwirtschaften in Südeuropa kann sich dies allerdings mittelfristig zum Problem entwickeln, da später wohl Fachkräfte fehlen, die in innovativen Branchen die Wirtschaft voranbringen könnten.
"Deutsche Technologieanbieter können den von der Krise in ihren Ländern betroffenen Menschen eine Perspektive bieten", kommentierte BITKOM-Präsident Dieter Kempf die Situation. Dabei treten aber auch ganz eigene Probleme auf: "In vielen Fällen fehlen allerdings Sprachkenntnisse, was eine Einstellung erschwert", so Kempf.
Der BITKOM-Umfrage zufolge berichtet mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen im ITK-Bereich (57 Prozent), dass für offene Stellen kein geeignetes Personal zu finden sei. Derzeit gibt es in Deutschland rund 38.000 offene Stellen für IT-Spezialisten, die nicht oder nur sehr schwierig zu besetzen sind. Daher kommen den Unternehmen die Fachkräfte aus Südeuropa gerade recht.
Spanien hat gerade erst einen negativen Weltrekord in Sachen Arbeitslosigkeit aufgestellt. Die Erwerbslosenquote liegt in dem Land bei 24,5 Prozent. Griechenland kommt aktuell auf 22,3 Prozent. Besonders betroffen sind in beiden Ländern die Jugendlichen. In der Altersgruppe bis 24 Jahren liegt die Arbeitslosenquote jeweils klar über der 50-Prozent-Marke. Entsprechend sind die jungen Menschen regelrecht gezwungen, im Ausland ihr Glück zu suchen, wenn sie sich eine berufliche Perspektive und vielleicht auch eine Familie aufbauen wollen. Für die Volkwirtschaften in Südeuropa kann sich dies allerdings mittelfristig zum Problem entwickeln, da später wohl Fachkräfte fehlen, die in innovativen Branchen die Wirtschaft voranbringen könnten.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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