Google setzt Pirate-Bay-Domains auf schwarze Liste
Der Suchmaschinenbetreiber Google hat die Domainnamen der beliebten Filesharing-Seite The Pirate Bay auf seine Liste mit blockierten Suchwörtern gesetzt. Das hat zur Folge, dass bestimmte Stichwörter beim automatischen Vervollständigen von Google auftauchen.
Wie das Filesharing-Blog 'TorrentFreak' berichtet, hat Google "still und heimlich" seine schwarze Liste erweitert und die Domainnamen von The Pirate Bay (TPB) darauf gesetzt. Die TPB-Seiten selbst bleiben zwar nach wie vor im Index von Google, allerdings soll mit der Filter-Maßnahme das Auffinden von urheberrechtlich geschütztem Material deutlich erschwert werden.
Siehe auch: Piraterie - Google erweitert die schwarze Liste stark
Damit gesellen sich Namen wie thepiratebay.org und thepiratebay.se zu Suchbegriffen wie "Isohunt", "Torrentreactor", "Kickasstorrents", "Sumotorrent", "Btmon", "Extratorrent", "BitTorrent" und "RapidShare". Seit Ende des vergangenen Jahres liefert eine Google-Suche auch bei diesen keine automatischen Vervollständigungs-Vorschläge mehr, Sofort-Ergebnisse werden ebenfalls nicht mehr ausgespuckt.
Bereits damals wurden übrigens auch Begriffe wie The Pirate Bay oder Thepiratebay auf die schwarze Liste gesetzt, die nun durchgeführte Maßnahme betrifft wie erwähnt die (vollständigen) Domainnamen. Hintergrund ist der "Trick", dass viele Nutzer nach der Sperre von November 2011 einfach nach der gesamten Domain (plus der gewünschten Datei) gesucht haben.
Mit der (erweiterten) Sperre von TPB-Seiten will der Suchmaschinenriese ein weiteres Zeichen gegen Online-Piraterie setzen. Die Betroffenen zeigten sich allerdings nur wenig beeindruckt von dieser Maßnahme, ein Sprecher von The Pirate Bay bezeichnete sie gegenüber TorrentFreak als "halbgar". Man selbst habe bisher keinen Abfall von Nutzern, die von Google kommen, bemerkt.
Selbst wenn die Google-Maßnahme effektiv sein sollte (wovon man bei Google überzeugt ist), dann ist es fraglich, ob sie tatsächlich eine große Wirkung hat, da nur ein "klitzekleiner Prozentsatz über Suchmaschinen auf The Pirate Bay kommt", wie TorrentFreak schreibt.
Siehe auch: Piraterie - Google erweitert die schwarze Liste stark
Damit gesellen sich Namen wie thepiratebay.org und thepiratebay.se zu Suchbegriffen wie "Isohunt", "Torrentreactor", "Kickasstorrents", "Sumotorrent", "Btmon", "Extratorrent", "BitTorrent" und "RapidShare". Seit Ende des vergangenen Jahres liefert eine Google-Suche auch bei diesen keine automatischen Vervollständigungs-Vorschläge mehr, Sofort-Ergebnisse werden ebenfalls nicht mehr ausgespuckt.
Bereits damals wurden übrigens auch Begriffe wie The Pirate Bay oder Thepiratebay auf die schwarze Liste gesetzt, die nun durchgeführte Maßnahme betrifft wie erwähnt die (vollständigen) Domainnamen. Hintergrund ist der "Trick", dass viele Nutzer nach der Sperre von November 2011 einfach nach der gesamten Domain (plus der gewünschten Datei) gesucht haben.
Mit der (erweiterten) Sperre von TPB-Seiten will der Suchmaschinenriese ein weiteres Zeichen gegen Online-Piraterie setzen. Die Betroffenen zeigten sich allerdings nur wenig beeindruckt von dieser Maßnahme, ein Sprecher von The Pirate Bay bezeichnete sie gegenüber TorrentFreak als "halbgar". Man selbst habe bisher keinen Abfall von Nutzern, die von Google kommen, bemerkt.
Selbst wenn die Google-Maßnahme effektiv sein sollte (wovon man bei Google überzeugt ist), dann ist es fraglich, ob sie tatsächlich eine große Wirkung hat, da nur ein "klitzekleiner Prozentsatz über Suchmaschinen auf The Pirate Bay kommt", wie TorrentFreak schreibt.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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