IFA: TV mit 2160p und brillenloser Ultra-D-Technik
Auf der Unterhaltungselektronikmesse IFA in Berlin wird heute der erste Fernseher vorgestellt, der 3D-Darstellungen auf Basis der Ultra-D-Technologie des US-Unternehmens Stream TV Networks mit einer Auflösung von 2160p kombiniert.
Bezüglich der Hardware arbeitet die Firma mit dem chinesischen Hersteller Hisense zusammen. Dieser liefert einen Fernseher mit einer Bilddiagonale von 60 Zoll und einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Bildpunkten. In diesen ist die 3D-Technologie von Stream TV Networks integriert, die eine räumliche Darstellung der Inhalte ermöglicht, ohne dass eine 3D-Brille benötigt wird.
Bei entsprechenden Systemen wird der 3D-Effekt für gewöhnlich erzielt, indem zwei aufgenommene Bilder parallel wiedergegeben und ein davor liegender Layer mit Mikroprismen dafür sorgt, dass beide Augen ein unterschiedliches Bild erreicht. Dabei besteht aber das Problem, dass der Betrachter still sitzen muss, denn bei einer Bewegung des Kopfes geraten die wahrgenommenen Bilder durcheinander und der 3D-Effekt fällt immer wieder in sich zusammen.
Ultra-D soll hingegen aus allen Blickwinkeln und bei einem sich bewegenden Zuschauer einen räumlichen Eindruck vermitteln. Die Technologie arbeitet außerdem mit Algorithmen, die für eine Umrechnung von herkömmlichen 2D-Aufnahmen sorgen sollen. Daher soll der neue Fernseher nicht nur für Filme, sondern auch für die Nutzer von Spielekonsolen interessant sein. Die 1080p-Bilder von heute erhältlichen Wiedergabemedien werden dabei auf die höhere Auflösung umgerechnet.
Die eingesetzte Software ermöglicht es dem Anwender einzustellen, wie stark der 3D-Effekt angewandt werden soll. Die Technologie soll dabei keine besonders hohen Mehrkosten zu normalen 2D-Displays mit sich bringen. Für das heute präsentierte Gerät gab es allerdings noch keine genaue Preisangabe. Laut Stream TV Networks ist die Ultra-D-Technologie im Prinzip auf jede Display-Größe skalierbar, so dass demnächst auch Smartphones und Tablets auf den Markt kommen sollen, in denen sie eingesetzt wird.
Tipp: Alle Nachrichten, Videos und Fotos von der Internationalen Funkausstellung (kurz IFA) in Berlin haben wir in unserem großen IFA-Themen-Special übersichtlich für euch zusammengefasst.
Bei entsprechenden Systemen wird der 3D-Effekt für gewöhnlich erzielt, indem zwei aufgenommene Bilder parallel wiedergegeben und ein davor liegender Layer mit Mikroprismen dafür sorgt, dass beide Augen ein unterschiedliches Bild erreicht. Dabei besteht aber das Problem, dass der Betrachter still sitzen muss, denn bei einer Bewegung des Kopfes geraten die wahrgenommenen Bilder durcheinander und der 3D-Effekt fällt immer wieder in sich zusammen.
Ultra-D soll hingegen aus allen Blickwinkeln und bei einem sich bewegenden Zuschauer einen räumlichen Eindruck vermitteln. Die Technologie arbeitet außerdem mit Algorithmen, die für eine Umrechnung von herkömmlichen 2D-Aufnahmen sorgen sollen. Daher soll der neue Fernseher nicht nur für Filme, sondern auch für die Nutzer von Spielekonsolen interessant sein. Die 1080p-Bilder von heute erhältlichen Wiedergabemedien werden dabei auf die höhere Auflösung umgerechnet.
Die eingesetzte Software ermöglicht es dem Anwender einzustellen, wie stark der 3D-Effekt angewandt werden soll. Die Technologie soll dabei keine besonders hohen Mehrkosten zu normalen 2D-Displays mit sich bringen. Für das heute präsentierte Gerät gab es allerdings noch keine genaue Preisangabe. Laut Stream TV Networks ist die Ultra-D-Technologie im Prinzip auf jede Display-Größe skalierbar, so dass demnächst auch Smartphones und Tablets auf den Markt kommen sollen, in denen sie eingesetzt wird.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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