WhatsApp verarbeitet 10 Mrd. Nachrichten am Tag
Der auf vielen Smartphone-Plattformen populäre Messenger WhatsApp hat eine neue Rekordmarke erreicht. Rund 10 Milliarden Nachrichten werden derzeit täglich über den Dienst geleitet. Seit dem letzten Oktober hat sich die Anzahl damit verzehnfacht.
Die Entwicklung steht exemplarisch für den schnellen Niedergang des bisher eingesetzten SMS-Dienstes in den Mobilfunk-Protokollen. Die Entwicklung verläuft dabei recht unterschiedlich. In Europa ist WhatsApp beispielsweise schon seit einiger Zeit auf den meisten Smartphones vorzufinden.
Anders sieht dies hingegen in den USA aus. Hier gelang es der App erst in der letzten Zeit, beispielsweise auf die oberen Positionen in den Charts von Apples iOS-AppStore vorzudringen. Dies korreliert mit der Entwicklung der SMS. Vor gut zehn Jahren - als hierzulande schon darüber diskutiert wurde, ob die ständige Kommunikation der Jugendlichen über diesen Kanal gute oder schlechte Folgen nach sich zieht - mussten bei den ständigen europäischen Rekordzahlen in der US-Presse stets erklärt werden, worum es sich bei SMS eigentlich handelt.
WhatsApp ist inzwischen aber weltweit zu einer der meistgenutzten Apps geworden. So dürfte es mit zu der schnellen Steigerung beigetragen haben, dass die indische Regierung die SMS-Dienste der Mobilfunkbetreiber mit Restriktionen versehen hat. Dort wurde der Versand von herkömmlichen Kurznachrichten auf 5 Stück pro Nutzer und Tag reduziert, wodurch die alternativen Messenger einen Boom erlebten.
Bei den Anbietern der App ist man sich inzwischen auch der Verantwortung bewusst geworden, die ein solcher Erfolg mit sich bringt. Seit neuestem werden die User darauf hingewiesen, dass in neueren Versionen der Clients eine Verschlüsselung der Nachrichten erfolgt. Zuvor wäre es beispielsweise möglich gewesen, Mitteilungen mitzusniffen, wenn man gleichzeitig mit einem Nutzer mit einem unverschlüsselten WLAN verbunden ist.
Anders sieht dies hingegen in den USA aus. Hier gelang es der App erst in der letzten Zeit, beispielsweise auf die oberen Positionen in den Charts von Apples iOS-AppStore vorzudringen. Dies korreliert mit der Entwicklung der SMS. Vor gut zehn Jahren - als hierzulande schon darüber diskutiert wurde, ob die ständige Kommunikation der Jugendlichen über diesen Kanal gute oder schlechte Folgen nach sich zieht - mussten bei den ständigen europäischen Rekordzahlen in der US-Presse stets erklärt werden, worum es sich bei SMS eigentlich handelt.
WhatsApp ist inzwischen aber weltweit zu einer der meistgenutzten Apps geworden. So dürfte es mit zu der schnellen Steigerung beigetragen haben, dass die indische Regierung die SMS-Dienste der Mobilfunkbetreiber mit Restriktionen versehen hat. Dort wurde der Versand von herkömmlichen Kurznachrichten auf 5 Stück pro Nutzer und Tag reduziert, wodurch die alternativen Messenger einen Boom erlebten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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