Peter Thiel: Google sind die Ideen ausgegangen
Peter Thiel, einer der bekanntesten Investoren in der IT-Branche und Gründer des Payment-Dienstes PayPal, hat die Industrie im Allgemeinen und Google im Besonderen - immerhin saß er mit dessen Verwaltungsratschef Eric Schmidt gemeinsam auf der Bühne - harsch kritisiert.
Wie Thiel auf der Fortune Brainstorm Tech-Konferenz ausführte, habe die Technologie-Branche in den letzten Jahrzehnten zwar gewaltige Fortschritte bei der Weiterentwicklung von Computern und Software gemacht, in anderen Bereichen aber katastrophal versagt - so beispielsweise bei Innovationen in der Energiegewinnung.
Als Schmidt sich anschickte auszuführen, wie weit die Technologie und der Zugang zu Informationen doch die Produktivität und die Lebensqualität verbessert hätten, lobte ihn Thiel dafür, einen sehr guten Job als "Propagandaminister von Google" zu machen. "Google hat keine Ahnung, wie effektiv in Technologie investiert wird", so der PayPal-Gründer.
Die Offenheit des Konzerns für experimentelle Projekte wie etwa fahrerlose Autos sei zwar zu loben, allerdings ist Thiel der Ansicht, dass Amazon aktuell das einzige große IT-Unternehmen ist, das seine Erträge sinnvoll in Innovationen reinvestiert. "Google sind die Ideen ausgegangen", warf er seinem Gegenüber an den Kopf.
Schmidt versuchte dagegenzuhalten und führte Android und Chrome als aktuelle Erfolgsgeschichten ins Feld. Allerdings schien es fast so, als ob Thiel grundsätzlich einen anderen Standpunkt einnehmen wollte. Während Schmidt beispielsweise nach mehr und besseren Bildungsmöglichkeiten verlangte, warnte der Investor davor, eine "Bildungs-Blase" aufzubauen.
Thiel ist seit Jahren im Investment-Bereich aktiv und finanziert in erster Linie Unternehmen, die innovative Produkte auf den Markt bringen wollen. Das bisher größte Erfolgsmodell stellt dabei das Social Network Facebook dar: Thiel steckte als erster Geld in die Firma. Aus den 500.000 Dollar wurden - dank der aus ihnen resultierenden 5-prozentigen Beteiligung - inzwischen mehrere Milliarden.
Als Schmidt sich anschickte auszuführen, wie weit die Technologie und der Zugang zu Informationen doch die Produktivität und die Lebensqualität verbessert hätten, lobte ihn Thiel dafür, einen sehr guten Job als "Propagandaminister von Google" zu machen. "Google hat keine Ahnung, wie effektiv in Technologie investiert wird", so der PayPal-Gründer.
Die Offenheit des Konzerns für experimentelle Projekte wie etwa fahrerlose Autos sei zwar zu loben, allerdings ist Thiel der Ansicht, dass Amazon aktuell das einzige große IT-Unternehmen ist, das seine Erträge sinnvoll in Innovationen reinvestiert. "Google sind die Ideen ausgegangen", warf er seinem Gegenüber an den Kopf.
Schmidt versuchte dagegenzuhalten und führte Android und Chrome als aktuelle Erfolgsgeschichten ins Feld. Allerdings schien es fast so, als ob Thiel grundsätzlich einen anderen Standpunkt einnehmen wollte. Während Schmidt beispielsweise nach mehr und besseren Bildungsmöglichkeiten verlangte, warnte der Investor davor, eine "Bildungs-Blase" aufzubauen.
Thiel ist seit Jahren im Investment-Bereich aktiv und finanziert in erster Linie Unternehmen, die innovative Produkte auf den Markt bringen wollen. Das bisher größte Erfolgsmodell stellt dabei das Social Network Facebook dar: Thiel steckte als erster Geld in die Firma. Aus den 500.000 Dollar wurden - dank der aus ihnen resultierenden 5-prozentigen Beteiligung - inzwischen mehrere Milliarden.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Foren Software Software Allgemein Jcorp Nomad: ein Self Hoste
d-hubs - 27.06. 14:34 Uhr -
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
System - 25.06. 17:53 Uhr -
Home Assistant OS 18.0 ++ 2 Mio Haushalte schon dabei
d-hubs - 24.06. 10:54 Uhr -
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - 19.06. 14:50 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen