Avira äußert sich offiziell zu den Update-Problemen
In der letzten Woche waren zahlreiche Nutzer von Produkten des Sicherheitsdienstleisters Avira teilweise erheblichen Problemen nach der Installation eines Updates ausgesetzt. Avira hat sich zu diesem Thema nun geäußert.
Wie es zu diesen Schwierigkeiten auf den Windowssystemen mit Avira-Sicherheitslösungen kommen konnte, hat der Avira-Geschäftsführer Tjark Auerbach erklärt. Seinen Angaben zufolge sorgte eine inkompatible Konfigurationsdatei für massive Probleme mit der verwendeten Verhaltenserkennung ProActiv.
Die zugrundeliegende Ursache dieser Problematik konnten die Entwickler von Avira ausfindig machen. Mit der Arbeit an einem entsprechenden Update sei man bereits beschäftigt, heißt es. Aktuell befindet sich dieser Patch noch in einem Test-Stadium. Mit der Veröffentlichung dürfte jedoch in absehbarer Zeit zu rechnen sein.
Eine im Zuge des Updates aktualisierte Version der Verhaltenserkennung sorgte bei zahlreichen Avira-Nutzern dafür, dass die Ausführung von wichtigen Systemdateien unterbunden wurde. In einigen Fällen war es dann nicht mehr möglich, die Rechner wie gewünscht zu starten. Für eine vorübergehende Abhilfe konnte man sorgen, wenn das ProActiv-Modul manuell über den abgesicherten Modus deaktiviert wurde.
Im Hinblick auf die Problemlösung haben die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstleisters verschiedene Schritte unternommen. So wurde beispielsweise zunächst versucht, einen akzeptablen Zustand mit einer leeren Konfigurationsdatei wiederherstellen zu können. Als dies jedoch nicht zu dem gewünschten Erfolg führte, wurde die Verhaltenserkennung vollständig beim nächsten Update deaktiviert.
Grundsätzlich wäre es offenbar möglich gewesen, ein Downgrade - sprich eine Deinstallation des Updates - durchzuführen. Da das Update allerdings schon auf zahlreichen Systemen, dazu gehören auch die Systeme von Unternehmen, aufgespielt wurde, hat man sich gegen diese Methoden, welche zwingend einen Neustart der Rechner erfordert, entschlossen.
Die zugrundeliegende Ursache dieser Problematik konnten die Entwickler von Avira ausfindig machen. Mit der Arbeit an einem entsprechenden Update sei man bereits beschäftigt, heißt es. Aktuell befindet sich dieser Patch noch in einem Test-Stadium. Mit der Veröffentlichung dürfte jedoch in absehbarer Zeit zu rechnen sein.
Eine im Zuge des Updates aktualisierte Version der Verhaltenserkennung sorgte bei zahlreichen Avira-Nutzern dafür, dass die Ausführung von wichtigen Systemdateien unterbunden wurde. In einigen Fällen war es dann nicht mehr möglich, die Rechner wie gewünscht zu starten. Für eine vorübergehende Abhilfe konnte man sorgen, wenn das ProActiv-Modul manuell über den abgesicherten Modus deaktiviert wurde.
Im Hinblick auf die Problemlösung haben die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstleisters verschiedene Schritte unternommen. So wurde beispielsweise zunächst versucht, einen akzeptablen Zustand mit einer leeren Konfigurationsdatei wiederherstellen zu können. Als dies jedoch nicht zu dem gewünschten Erfolg führte, wurde die Verhaltenserkennung vollständig beim nächsten Update deaktiviert.
Grundsätzlich wäre es offenbar möglich gewesen, ein Downgrade - sprich eine Deinstallation des Updates - durchzuführen. Da das Update allerdings schon auf zahlreichen Systemen, dazu gehören auch die Systeme von Unternehmen, aufgespielt wurde, hat man sich gegen diese Methoden, welche zwingend einen Neustart der Rechner erfordert, entschlossen.
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