Windows 8: Ballmer laut Microsoft falsch verstanden
Microsoft hat Berichte dementiert, wonach Firmenchef Steve Ballmer jüngst geäußert haben soll, er gehe davon aus, dass man bis Ende 2013 bereits bis zu 500 Millionen Lizenzen von Windows 8 verkaufen werde.
Der Microsoft-Boss sei falsch zitiert worden, so das Unternehmen. Die Nachrichtenagentur 'AFP' hatte berichtet, dass Microsoft laut Ballmer davon ausgeht, im nächsten Jahr bis zu 500 Millionen Windows 8-Nutzer verzeichnen zu können. Dies sorgte bald für skeptische Kommentare von Analysten und anderen Pressevertretern.
Jetzt hat Microsoft gegenüber 'ComputerWorld' eine Klarstellung herausgegeben. Die von Steve Ballmer bei der Veranstaltung im koreanischen Seoul erwähnten Zahlen habe man bereits bei einem Windows 8 Store Event im Dezember 2011 herausgegeben, als es um die bestehende Nutzer-Basis von Windows und die Erwartungen von Analysten zu den PC-Verkaufszahlen für das Jahr 2012 mit Blick auf ein mögliches Upgrade auf Windows 8 nach dessen Veröffentlichung ging.
Die AFP hat sozusagen Ballmers Aussage als Verkaufsprognose für Windows 8 missverstanden. Im Dezember 2011 hatte das Windows Store Entwickler-Team in einem Blog-Eintrag erklärt, dass Microsoft bereits über 500 Millionen Lizenzen für Windows 7 verkauft habe, was einer halben Milliarde PCs entspreche, die ab dem Tag der Verfügbarkeit von Windows 8 auf das neue Betriebssystem aktualisiert werden könnten. Daraus ergebe sich für Entwickler die Möglichkeit, hunderte Millionen Nutzer mit ihren neuen Metro-Apps anzusprechen, so der Microsoft-Manager Ted Dworkin damals.
Dworkin verknüpfte also die Zahl der bereits verkauften Windows 7-Lizenzen mit den Erfolgsaussichten von Entwicklern, die Metro-Apps für Windows 8 anbieten, weil praktischer jeder Windows 7-PC auch mit der neuen Version von Microsofts Betriebssystem laufen kann. Je mehr Windows 7-Systeme mit Windows 8 aktualisiert werden, desto größer die Chancen für die Entwickler, so der Tenor.
Tatsächlich hat Ballmer Windows 8 in seiner Rede in Seoul noch nicht einmal ausdrücklich erwähnt. Wie 'GeekWire' unter Berufung auf ein Transcript der Ansprache des Microsoft-Chefs berichtet, sprach er lediglich davon, dass Windows im allgemeinen die besten wirtschaftlichen Aussichten für die Anwendungsentwickler bieten könne. Offenbar bezog er sich mit seiner Aussage auf die erwarteten PC-Verkäufe im kommenden Jahr.
WinFuture Special: Windows 8
Jetzt hat Microsoft gegenüber 'ComputerWorld' eine Klarstellung herausgegeben. Die von Steve Ballmer bei der Veranstaltung im koreanischen Seoul erwähnten Zahlen habe man bereits bei einem Windows 8 Store Event im Dezember 2011 herausgegeben, als es um die bestehende Nutzer-Basis von Windows und die Erwartungen von Analysten zu den PC-Verkaufszahlen für das Jahr 2012 mit Blick auf ein mögliches Upgrade auf Windows 8 nach dessen Veröffentlichung ging.
Die AFP hat sozusagen Ballmers Aussage als Verkaufsprognose für Windows 8 missverstanden. Im Dezember 2011 hatte das Windows Store Entwickler-Team in einem Blog-Eintrag erklärt, dass Microsoft bereits über 500 Millionen Lizenzen für Windows 7 verkauft habe, was einer halben Milliarde PCs entspreche, die ab dem Tag der Verfügbarkeit von Windows 8 auf das neue Betriebssystem aktualisiert werden könnten. Daraus ergebe sich für Entwickler die Möglichkeit, hunderte Millionen Nutzer mit ihren neuen Metro-Apps anzusprechen, so der Microsoft-Manager Ted Dworkin damals.
Dworkin verknüpfte also die Zahl der bereits verkauften Windows 7-Lizenzen mit den Erfolgsaussichten von Entwicklern, die Metro-Apps für Windows 8 anbieten, weil praktischer jeder Windows 7-PC auch mit der neuen Version von Microsofts Betriebssystem laufen kann. Je mehr Windows 7-Systeme mit Windows 8 aktualisiert werden, desto größer die Chancen für die Entwickler, so der Tenor.
Tatsächlich hat Ballmer Windows 8 in seiner Rede in Seoul noch nicht einmal ausdrücklich erwähnt. Wie 'GeekWire' unter Berufung auf ein Transcript der Ansprache des Microsoft-Chefs berichtet, sprach er lediglich davon, dass Windows im allgemeinen die besten wirtschaftlichen Aussichten für die Anwendungsentwickler bieten könne. Offenbar bezog er sich mit seiner Aussage auf die erwarteten PC-Verkäufe im kommenden Jahr.
WinFuture Special: Windows 8
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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