Britische Provider müssen "The Pirate Bay" sperren
Das oberste Gericht Großbritanniens hat entschieden, dass eine Reihe von Internet-Zugangsanbieter ihren Kunden den Zugriff das BitTorrent-Portal "The Pirate Bay" verwehren müssen. Die Richter bestätigten, dass das Portal massiv gegen das Urheberrecht verstößt.
Wie die 'BBC' berichtet, müssen die Provider Sky, Everything Everywhere, TalkTalk, O2 und Virgin Media nun dafür sorgen, dass ihre Nutzer nicht mehr auf "The Pirate Bay" zugreifen können. Virgin Media erklärte dazu, dass man sich zwar an die Vorgaben des Gerichts halten werde, aber eine Sperrung nur ein Teil der Lösung sein könne.
Das Verhalten der Nutzer müsse verändert werden, um so Urheberrechtsverletzungen vorzubeugen. Außerdem forderte das Unternehmen die Schaffung attraktiver legaler Alternativen und verwies als Beispiel auf den Streaming-Dienst Spotify.
Die britische Piratenpartei warnte davor, dass das Urteil ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Zensur des Internets sei. Durch die Sperre würden keine Extra-Pennies in den Taschen der Künstler landen, hieß es weiter.
Der Musiklobbyverband British Phonographic Industry (BPI) begrüßte die Entscheidung des High Court ausdrücklich, weil "Seiten wie The Pirate Bay Jobs in Großbritannien zerstören und Investitionen in neue britische Künstler unterwandern".
Die Zugangsanbieter hätten bisher ihre Taschen gefüllt, indem sie "Musik und andere kreative Werke kommerziell ausgebeutet, ohne je einen Penny an die Leute zu zahlen, die sie erschaffen". Musiker, Toningenieure und Video-Editoren verdienten es genauso für ihre Arbeit bezahlt zu werden, wie jeder andere, so die BPI.
Das Verhalten der Nutzer müsse verändert werden, um so Urheberrechtsverletzungen vorzubeugen. Außerdem forderte das Unternehmen die Schaffung attraktiver legaler Alternativen und verwies als Beispiel auf den Streaming-Dienst Spotify.
Die britische Piratenpartei warnte davor, dass das Urteil ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Zensur des Internets sei. Durch die Sperre würden keine Extra-Pennies in den Taschen der Künstler landen, hieß es weiter.
Der Musiklobbyverband British Phonographic Industry (BPI) begrüßte die Entscheidung des High Court ausdrücklich, weil "Seiten wie The Pirate Bay Jobs in Großbritannien zerstören und Investitionen in neue britische Künstler unterwandern".
Die Zugangsanbieter hätten bisher ihre Taschen gefüllt, indem sie "Musik und andere kreative Werke kommerziell ausgebeutet, ohne je einen Penny an die Leute zu zahlen, die sie erschaffen". Musiker, Toningenieure und Video-Editoren verdienten es genauso für ihre Arbeit bezahlt zu werden, wie jeder andere, so die BPI.
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