Hotfile-Gutachten:
Legale Angebote dominieren

Derzeit verteidigt sich Hotfile vor einem Gericht in Florida gegen die Vorwürfe der Filmindustrie-Vereinigung MPAA. Die "Motion Picture Association of America" wirft dem Filehoster vor, massive Urheberrechtsverstöße zu fördern. Stimmt nicht, sagt ein Gutachten eines Professors der Duke University, das die Verteidigung in Auftrag gegeben hat.
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Hotfile
Das 'Dokument', das dem Blog 'TorrentFreak' zugespielt worden ist, wurde von James Boyle, einem Professor der Duke University, erstellt. Darin widerspricht der Rechtswissenschaftler den Aussagen der Filmindustrie, die dem Filehoster vorwirft, "massiven digitalen Diebstahl" zu begehen und einen "sicheren Hafen für Piraterie" anzubieten.

Siehe auch: Filmindustrie vs. Hotfile - Google verteidigt Filehoster

Um diese Vorwürfe zu unterlegen, hatte die MPAA eine Untersuchung in Auftrag gegeben, in der der Statistiker Richard Waterman zum Schluss kommt, dass rund 90 Prozent aller täglichen Hotfile-Downloads 'Copyright-Verstöße' seien.

Hotfile bezeichnete die Zahlen Watermans allerdings als "nicht zuverlässig" und dessen Erhebungsmethode als "unwissenschaftlich". Um dies zu belegen heuerte man James Boyle an. Der Duke-Professor nennt in seiner Untersuchung zwar keine vergleichbaren Prozentzahlen zum Thema Copyright-Verstöße, kommt aber zum Schluss, dass die zwei meistheruntergeladenen Dateien bei Hotfile Open-Source-Software seien.

Mit insgesamt 885.583 bzw. 629.783 Downloads sind die beiden Open-Source-Anwendungen iREB und Sn0wbreeze die beliebtesten Dateien bei Hotfile. Im Zusammenhang mit den beiden quelloffenen Programmen entkräftet der Jurist auch die Argumentation der MPAA-Anwälte, wonach die Belohnungsprogramme bei Filehostern vor allem zur Förderung von Urheberrechtsverstößen dienten.

"Mindestens zwei der Open-Source-Entwickler, die in dieser Untersuchung vorkommen, sind aktive Teilnehmer des Belohnungsprogramms von Hotfile", schreibt Boyle. Dadurch würden sie für die kostenlose Bereitstellung der Programme für die Öffentlichkeit auch "indirekt entlohnt".

Schließlich argumentiert Boyle, dass Filehoster wie Hotfile einen für die "Architektur des Internets" wichtigen Service anbieten würden, da der Transfer großer Dateien nach wie vor schwierig sei. Als Beispiel nennt er die Tatsache, dass etwa mit Google Mail keine Dateien verschickt werden können, die größer als 25MB sind.
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