Hotfile schließt nach Gerichtsniederlage und Strafe
Die Filmindustrie hat einen weiteren Erfolg im Kampf gegen Piraterie feiern können und konnte den One-Click-Hoster Hotfile in die Knie zwingen. Der Filehoster hatte sich zuvor in einer Gerichtsauseinandersetzung mit der MPAA auf einen Millionen-Schadenersatz geeinigt.
Der auf das Jahr 2011 zurückgehende Streit zwischen der Motion Picture Association of America (MPAA) und Hotfile ist seit dieser Woche zu Ende, gleiches gilt für den Filehoster, dieser musste seinen Dienst auf gerichtliche Anordnung hin schließen.
Zuvor hatten sich die Hotfile-Macher mit der Branchenvereinigung der Filmindustrie auf einen Schadenersatz in Höhe von 80 Millionen Dollar geeinigt. Das ist natürlich eine empfindliche Strafe, liegt aber zumindest unter dem Betrag, der als Maximum möglich gewesen wäre - Hotfile hätte für rund 3500 festgestellte Copyright-Verstöße im schlimmsten Fall auch eine halbe Milliarde Dollar zahlen können.
Das Ende des One-Click-Hosters Hotfile
Wie das Branchenfachblatt Variety auf seiner Webseite berichtet, ordnete ein US-Bundesgericht zudem an, dass die Seite schließen müsse, wenn man nicht Copyright-Filter-Technologien einbaut, die künftig Piraterie verhindern. Dazu sind die Hotfile-Verantwortlichen aber offenbar nicht in der Lage oder befürchten, dass durch derartige Filtermaßnahmen ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb der Seite nicht mehr möglich wäre.
Wer auf Hotfile geht, der findet dort nun einen über die Seite gelegten Hinweis, in dem man auf die Gerichtsentscheidung verweist und festhält, dass der Filehoster nun dauerhaft geschlossen sei. Man teilt den Nutzern, die ihre "Lieblings-Filme und -TV-Serien suchen" zudem mit, dass es heutzutage "auf legalen Plattformen mehr Wege denn je" gebe, an hochwertiges Material zu kommen.
Es ist nicht der erste große Erfolg der MPAA im Kampf gegen Piraterie in diesem Herbst, Mitte Oktober gelang es der Filmindustrie, die bekannte Torrent-Seite IsoHunt zur Aufgabe zu zwingen.
Vielen Dank an WinFuture-Leser wertzuiop123 für den Hinweis.
Zuvor hatten sich die Hotfile-Macher mit der Branchenvereinigung der Filmindustrie auf einen Schadenersatz in Höhe von 80 Millionen Dollar geeinigt. Das ist natürlich eine empfindliche Strafe, liegt aber zumindest unter dem Betrag, der als Maximum möglich gewesen wäre - Hotfile hätte für rund 3500 festgestellte Copyright-Verstöße im schlimmsten Fall auch eine halbe Milliarde Dollar zahlen können.
Das Ende des One-Click-Hosters Hotfile
Wie das Branchenfachblatt Variety auf seiner Webseite berichtet, ordnete ein US-Bundesgericht zudem an, dass die Seite schließen müsse, wenn man nicht Copyright-Filter-Technologien einbaut, die künftig Piraterie verhindern. Dazu sind die Hotfile-Verantwortlichen aber offenbar nicht in der Lage oder befürchten, dass durch derartige Filtermaßnahmen ein wirtschaftlicher Weiterbetrieb der Seite nicht mehr möglich wäre.
Wer auf Hotfile geht, der findet dort nun einen über die Seite gelegten Hinweis, in dem man auf die Gerichtsentscheidung verweist und festhält, dass der Filehoster nun dauerhaft geschlossen sei. Man teilt den Nutzern, die ihre "Lieblings-Filme und -TV-Serien suchen" zudem mit, dass es heutzutage "auf legalen Plattformen mehr Wege denn je" gebe, an hochwertiges Material zu kommen.
Es ist nicht der erste große Erfolg der MPAA im Kampf gegen Piraterie in diesem Herbst, Mitte Oktober gelang es der Filmindustrie, die bekannte Torrent-Seite IsoHunt zur Aufgabe zu zwingen.
Vielen Dank an WinFuture-Leser wertzuiop123 für den Hinweis.
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