Google: Umgebungsgeräusche für Werbung nutzen

Die Betreiber des Online-Portals 'The Next Web' wurden auf einen von Google eingereichten Patentantrag aufmerksam. In diesem geht es um eine Analyse von Geräuschen bei geführten Handytelefonaten. Diese angesprochenen Telefonate würde Google laut dem Patentantrag im Hinblick auf Umgebungsgeräusche unter die Lupe nehmen und dann eine entsprechend personalisierte und zugleich passende Werbung auf den Weg bringen. Verdeutlich wird dies mit einem konkreten Beispiel.

Mit einer Software könnte man anhand von den Hintergrundgeräuschen feststellen, dass es aktuell regnet und die Besitzer im nächsten Schritt auf ein Geschäft in der Umgebung aufmerksam machen, welches Regenschirme verkauft.

Insofern geht es weniger um das Belauschen von Handygesprächen, sondern ganz klar um das Auswerten von Umweltbedingungen. Aus diesem Grund hat man sich für den Titel "Advertising Based on Environmental Conditions" bei diesem Patentantrag entschieden. Diese Vorschläge will man den Handynutzern dann zukommen lassen.

Bekanntlich lassen sich aus diesen eigenreichten Patentanträgen keine Rückschlüsse auf aktuelle Produktentwicklungen ziehen. Gerade Unternehmen wie Google reichen zahlreiche solcher Anträge ein.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Internetkonzern einen Patentantrag im Zusammenhang mit dem bekannten Freizeichenton bei Telefongesprächen eingereicht hat. Mit einer darin beschriebenen Technologie möchte man den klassischen Freizeichenton bei einem Telefonat durch einen Werbespot ersetzen.
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