Google: Freizeichenton durch Werbung ersetzen

Der Internetkonzern Google hat jüngst bekannt gewordenen Informationen zufolge im Jahr 2008 einen Patentantrag im Zusammenhang mit dem bekannten Freizeichenton bei Telefongesprächen eingereicht.
Telefon, Festnetz, Telefonieren
radi­opila­tus
Wie aus dem Patentantrag hervor geht, möchte Google mit der beschriebenen Technologie den klassischen Freizeichenton bei einem Telefonat durch einen Werbespot ersetzen. Dem US-amerikanischen Konzern wurde das Patent bisher noch nicht zugesprochen.

In bekannter Manier führt Google an, dass die jeweilige Werbung auf die Anrufer zugeschnitten und somit möglichst interessant sein soll. Dafür würde man Faktoren wie das Alter, das Geschlecht und den jeweiligen Aufenthaltsort berücksichtigen. Unter dem Strich könnte man auf diese Weise zum Beispiel günstigere Handyverträge oder Ermäßigungen ermöglichen.

Ganz Allgemein handelt es sich hierbei um einen Patentantrag, was nicht zwangsläufig bedeutet, dass Google diese Technologie jemals umsetzen wird oder gar schon damit beschäftigt ist. Aktuell liegen von offizieller Seite jedenfalls keine weiterführenden Informationen zu diesem Thema vor.

Ganz neu ist diese Idee jedenfalls nicht. Die österreichische Telefongesellschaft Jajah hat vor einigen Jahren ebenfalls vergleichbare Pläne vorgestellt.
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